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Red To Grey - Wrath Of The Weak

Red To Grey

"Wrath Of The Weak"
CD-Review, 2653 mal gelesen, 31.01.2002 Wertung 05/10

News der Band

28.05.2008

Die deutschen Bay-Area-Thrasher RED TO GREY haben einen Vertrag bei Bad Land Records unterschrieben. Ihr neues Album "Admissions" soll am 26....


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CD-Review

Admissions

Artikel veröffentlicht am 26.09.2008 | 2381 mal gelesen

Na, wer will nen Haufen TESTAMENT? Da! Haste! Mag hier wer NEVERMORE? Hier, genau zwischen die Augen! Du willst EXODUS? Hier: Friss! Du stehst noch? Hier: DEATH ANGEL inne Magengrube, du Sau! Immer noch nicht? Dann treten wir mal mit FORBIDDEN ganz böse nach…

NEVERMORE sind aufgrund der oftmals ähnlichen Gesangsphrasierung des höchst variablen und charismatischen (wenn auch nicht immer hundertprozentig treffsicheren) Fronters sowie der Leadklampfenarbeit sicher ein Thema, aber als allererstes ist hier folgendes festzuhalten: RED TO GREY atmen, fressen und kacken die Bay Area, dass es eine Art hat. Erfreulicherweise passen die nicht von der Hand zu weisenden Power Metal- Einschübe dazu aber bestens, vereint doch mindestens die Hälfte des Songmaterials zugunsten erhöhter Nachhaltigkeit zwei Pole, die stets zusammenfinden sollten, um in diesem Genre ein starkes Album abzuliefern: Eingängigkeit und Wiedererkennungswert. Aufgrund der in den Topf geworfenen Zutaten könnte man streckenweise sogar auf den Verdacht kommen, hier seien harschere ANTITHESIS am Werke!
Zwar gelingt es nicht, über die gesamte Spielzeit der Platte auf einem derartigen Niveau zu agieren, doch bleiben die Ausfallerscheinungen nicht allzu breit gestreut und sind überdies lediglich gegenüber dem restlichen Material als schwächer einzustufen, reicht ihr Potential doch allemal aus, um immerhin noch im großen Zirkus des Thrash einen Manegenplatz zu ergattern. Die richtig starken Stücke wie der schnelle Brecher “Cast The First Stone“ und das mit feinen Bassläufen gespickte, super-eingängige “Free“ sowie der prächtige titelgebende Opener, fußend auf Riffs aus bestem Schrot und Korn, sind angetan, eine Nummer im Hauptprogramm zu sichern.
Die Produktion ist einerseits roh und kompakt, lässt aber doch auch dem Bass genügend Freiraum, sich zwischen Klampfen und Schlagwerk zu entfalten, überrollt aber ab und an den Sänger. Nichtsdestotrotz kann man auch hier punkten und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. Folgende Stellschrauben müssen aber noch nachjustiert werden, um sich mit den Platzhirschen so richtig messen zu können: Gesangsqualität und Konsequenz im Songwriting. Verdichten die Müchener bei der nächsten Scheibe ihre vortrefflichen Ideen und integrieren den Fronter noch mehr ins Riffgewitter, steht uns was Großes ins Haus…
und wer jetzt noch aufmuckt, kriegt RED TO GREY ins Genick geschossen!


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