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Rumpelstiltskin Grinder - Living For Death, Destroying The Rest

Rumpelstiltskin Grinder

"Living For Death, Destroying The Rest"
CD-Review, 2783 mal gelesen, 25.01.2009 Wertung 08/10

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CD-Review

Ghostmaker

Artikel veröffentlicht am 26.07.2012 | 1164 mal gelesen

Waren für mich RUMPELSTILTSKIN GRINDER auf ihrer letzten Platte noch mit einer “cleveren, fein abgestimmten Mischung aus Thrash-, Speed-, Punk- und Crossover-Einflüssen“ zu Gange, stimme ich angesichts des Neuwerkes “Ghostmaker“ letztendlich doch mit vielen Kritikern überein. Anno 2012 sind die Amis weder Hü noch Hot, schlittern irgendwo in einem undefinierbaren Saft aus extremem Metal umher und verlieren sich durch ihre offen hörbare Unentschlossenheit in musikalischem Wirrwarr. Von kernigem Old-School-Thrash-Metal wie es noch auf dem Debüt “Buried In The Front Yard“ praktiziert wurde, ist aktuell nur noch ein müdes Lüftchen vergangener Jahre geblieben.

An sich wäre das für mich kein großes Problem, schließlich liegen wir gerade in einer zentralen Vegetationsperiode des wiederaufkeimenden Old-School-Faktors, von daher sollte es zu verschmerzen sein, wenn sich eine Band in eine andere Richtung entwickelt. Viel schlimmer finde ich hingegen, dass “Ghostmaker“ überhaupt keine Antwort auf die Frage “Wohin?“ geben kann. Hier vermischen sich wahrhaftig sämtliche vorstellbare Stilmixturen zu einem kaum definierbaren Einheitsbrei, ohne ein ernsthaftes Zielkonzept durchschimmern zu lassen. Es wirkt in den undurchsichtigsten Momenten beinahe so, als lösten RUMPELSTILTSKIN GRINDER einfach mal die Handbremse und ließen sich mal gehen. Wird schon was bei heraus kommen.

Eben nicht. Auch das dritte Album der Truppe aus Philadelphia bleibt, zumindest in fragmentierter Form, handwerklich mehr als solide und lässt durchaus die eigentliche Qualität der beteiligten Musiker anklingen. Songs wie “Dripping With Venom“ oder auch das mit sehr geilen Riffs durchsetzte Stück “Get Out Of My Grave/Gigantic Graveyard“ präsentieren moderne Ansätze, wie man Thrash Metal heutzutage recht interessant verwursten kann. Dennoch bleiben solche teilweise sogar sehr guten Lichtblicke im Dickicht aus einem definitiv zu übersteuerten Boot irgendwo hängen und fräsen sich leider nicht richtig ins Hörergedächtnis durch. Insgesamt ist auch “Ghostmaker“ wieder eine moderne Thrash-Interpretation geworden, die aber aufgrund diesmal wirklich zu vieler Zeilen endgültig nur noch schwer genießbar ist.


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GrindGerd
melden GrindGerd | 26.07.2012 | 22:10 Uhr

Meiner Meinung nach ist die Scheiblette mal wirklich gut gelungen und ich frage mich ob du da wirklich richtig hingehört hast. Die Geschmäcker sind ja bekanntermaßen verschieden, aber mir geht das richtig gut runter. Das ist nix neues oder...