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Reviews der Band
Tankard - A Girl Called Cerveza

Tankard

"A Girl Called Cerveza"
CD-Review, 714 mal gelesen, 20.08.2012 Wertung 07/10
Tankard - Two Faced

Tankard

"Two Faced"
CD-Review, 1437 mal gelesen, 09.09.2011
Tankard - Zombie Attack

Tankard

"Zombie Attack"
CD-Review, 1058 mal gelesen, 29.08.2011
Tankard - The Tankard

Tankard

"The Tankard"
CD-Review, 1240 mal gelesen, 28.08.2011
Tankard - Fat, Ugly & Live

Tankard

"Fat, Ugly & Live"
CD-Review, 760 mal gelesen, 26.08.2011

Interviews der Band
Tankard
Interview mit Gerre zu "A Girl Called Cerveza"
919 mal gelesen, 26.09.2012
Tankard
Interview mit Gerre über "Open All Night Reloaded"
2515 mal gelesen, 27.12.2009
Tankard
Tankard
2824 mal gelesen, 23.12.2008

News der Band

31.07.2012

Wer sich noch unschlüssig über das neue TANKARD-Album "A Girl Called Cerveza" ist, das seit Freitag im Handel steht, der kann sich jetzt auf...

15.02.2012

Nachdem KREATOR jüngst bei Nuclear Blast unterschrieben, hat das Label nun ein weiteres deutsches Thrash Metal-Urgestein an Bord geholt: TANKARD. ...

10.03.2011

Wie bereits angekündigt spielt TANKARD-Frontschnauze Gerre bei der Soap Opera "Sturm der Liebe" mit. Hierzu gibt es nun folgendes Statement:...

19.01.2011

Wer bislang gedacht hat, dass die Frankfurter Sauf-Thrasher TANKARD nur beim Anblick und Genuss von Gerstensaft in der Lage sind, große...

08.12.2010

Die hessischen Zech-Thrasher TANKARD haben ein Video zum Song "Rules For Fools" online gestellt: (Link). Das Stück stammt vom nagelneuen...


Live-Reviews der Band
22.05.2013
4011 mal gelesen, 22.05.2013
Queens Of Metal 2009
5634 mal gelesen, 22.05.2013
22.05.2013
1794 mal gelesen, 22.05.2013
Metal Meeting XII
1784 mal gelesen, 22.05.2013

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CD-Review

The Morning After / Alien

Artikel veröffentlicht am 29.08.2011 | 1257 mal gelesen

TANKARDs drittes Album von 1988 trägt den bedeutungsschwangeren Titel "The Morning After", und allein dieser Umstand rückt die Scheibe in die Nähe einiger dramatischer Filme dieser Zeit: "The Day After", bei dem es um nichts weniger als die Zeit nach dem finalen Nuklearangriff geht, sowie den gleichnamigen Film "The Morning After", in dem Hauptdarstellerin Jane Fonda eines Morgens neben einem Ermordeten aufwacht, sich an nichts erinnern kann und im Laufe des Films das Geschehene zu rekonstruieren versucht. Ganz so weit ist TANKARDs "The Morning After" davon gar nicht entfernt, allerdings reicht hier eine durchzechte Nacht und ein verwüstetes Appartment aus, um genügend Spannung zu erzeugen. Hat jeder mal erlebt, und etwas anderes würde man bei den Frankfurter Bierspezialisten eh nicht erwarten.

Und das spiegelt sich auch in der Musik auf "The Morning After" wider: Hier gibt es das gewohnte Thrash-Brett, das mittlerweile häufig im Midtempo angesiedelt ist, aber durch die flirrenden Gitarrenriffs trotzdem irgendwie immer schnell klingt. Trotzdem hat sich bei den Frankfurtern etwas getan, denn auf "The Morning After" spielen sie so rifforientiert wie nie zuvor. Zudem gibt es jede Menge geschickte Breaks, die den Tracks eine etwas vertrackte Note verleihen – man höre sich nur einmal "Shit-Faced" an. Die Band agiert eben routinierter als zuvor, und im Ergebnis stehen längere und vielfältigere Songs. Und auch gänzlich neue Einflüsse haben es auf das Album geschafft, wie beispielsweise das SPERMBIRDS-Cover "Try Again", ein schicker Fun-Punksong. Flankiert wird der Track vom netten Funsong "F.U.N.", vom in Überaschallgeschwindigkeit angesiedelten "Mon Cheri" und vom Mitgröloutro "Einer geht noch…". Trotzdem: Das Album klingt weitgehend wie aus einem Guss.

Im darauffolgenden Jahr erschien mit "Alien" eine Fünf-Track-EP, die es quasi als Albumbonus auf "The Morning After" geschafft hat: Drei neue Tracks, ein ROSE-TATTOO-Coversong "Remedy" sowie der neuaufgenommene Mottosong "(Empty) Tankard". Ein Bandklassiker, und natürlich auch ein Highlight auf "Alien". Die Coverversion von "Remedy" geht in Ordnung, aber von den neuen Songs schafft es eigentlich nur der titelgebende Opener zu höheren Weihen, während ein Track wie "666 Packs" eher von seinem kultigen Titel zehrt.

Mit dem Re-Release kann man eigentlich wenig falsch machen, auch wenn es neben der "Alien"-EP keinerlei Bonus gibt: Somit müssen Musik, Coverartwork und alle Texte Argument genug sein. Angesichts der Qualität von "The Morning After" sollte das aber drin sein.


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