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Reviews der Band
Tankard - A Girl Called Cerveza

Tankard

"A Girl Called Cerveza"
CD-Review, 1142 mal gelesen, 20.08.2012 Wertung 07/10
Tankard - Two Faced

Tankard

"Two Faced"
CD-Review, 1913 mal gelesen, 09.09.2011
Tankard - Zombie Attack

Tankard

"Zombie Attack"
CD-Review, 1391 mal gelesen, 29.08.2011
Tankard - The Tankard

Tankard

"The Tankard"
CD-Review, 1610 mal gelesen, 28.08.2011
Tankard - Fat, Ugly & Live

Tankard

"Fat, Ugly & Live"
CD-Review, 1052 mal gelesen, 26.08.2011

Interviews der Band
Tankard
Interview mit Gerre zu "A Girl Called Cerveza"
1441 mal gelesen, 26.09.2012
Tankard
Interview mit Gerre über "Open All Night Reloaded"
2767 mal gelesen, 27.12.2009
Tankard
Tankard
3148 mal gelesen, 23.12.2008

News der Band

26.03.2014

Die Frankfurter Thrash-Metal-Urgesteine TANKARD haben neue Teile des Covers ihres kommenden Albums "R.I.B." enthüllt! Die Platte wird derzeit im...

27.02.2014

Die Frankfurter Thrash-Urgesteine TANKARD geben Einblick in ihre Studioarbeit zum kommenden Album "R.I.B" (Rest In Beer). Nachdem im ersten Teil...

19.02.2014

Mit "R.I.B." (das jeder Kenner der hessischen nicht-nur-Äppelwoi-Vernichter sofort zu "Rest In Bier" vervollständigen können dürfte), hat auch die...

13.02.2014

Die Traditions-Thrasher von TANKARD aus Frankfurt schicken Grüße aus dem Studio, in dem sie gerade am kommenden Album "R.I.B." werkeln. Hm, für...

18.12.2013

Vor einiger Zeit hatten wir euch über die Dokureihe "Heavy Metal Made in Germany" von Thomas Berger berichtet. Nun wurde im Rahmen dies Projekts...


Live-Reviews der Band
18.04.2014
5481 mal gelesen, 18.04.2014
Queens Of Metal 2009
6432 mal gelesen, 18.04.2014
18.04.2014
2436 mal gelesen, 18.04.2014
Metal Meeting XII
2443 mal gelesen, 18.04.2014

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CD-Review

The Morning After / Alien

Artikel veröffentlicht am 29.08.2011 | 1613 mal gelesen

TANKARDs drittes Album von 1988 trägt den bedeutungsschwangeren Titel "The Morning After", und allein dieser Umstand rückt die Scheibe in die Nähe einiger dramatischer Filme dieser Zeit: "The Day After", bei dem es um nichts weniger als die Zeit nach dem finalen Nuklearangriff geht, sowie den gleichnamigen Film "The Morning After", in dem Hauptdarstellerin Jane Fonda eines Morgens neben einem Ermordeten aufwacht, sich an nichts erinnern kann und im Laufe des Films das Geschehene zu rekonstruieren versucht. Ganz so weit ist TANKARDs "The Morning After" davon gar nicht entfernt, allerdings reicht hier eine durchzechte Nacht und ein verwüstetes Appartment aus, um genügend Spannung zu erzeugen. Hat jeder mal erlebt, und etwas anderes würde man bei den Frankfurter Bierspezialisten eh nicht erwarten.

Und das spiegelt sich auch in der Musik auf "The Morning After" wider: Hier gibt es das gewohnte Thrash-Brett, das mittlerweile häufig im Midtempo angesiedelt ist, aber durch die flirrenden Gitarrenriffs trotzdem irgendwie immer schnell klingt. Trotzdem hat sich bei den Frankfurtern etwas getan, denn auf "The Morning After" spielen sie so rifforientiert wie nie zuvor. Zudem gibt es jede Menge geschickte Breaks, die den Tracks eine etwas vertrackte Note verleihen – man höre sich nur einmal "Shit-Faced" an. Die Band agiert eben routinierter als zuvor, und im Ergebnis stehen längere und vielfältigere Songs. Und auch gänzlich neue Einflüsse haben es auf das Album geschafft, wie beispielsweise das SPERMBIRDS-Cover "Try Again", ein schicker Fun-Punksong. Flankiert wird der Track vom netten Funsong "F.U.N.", vom in Überaschallgeschwindigkeit angesiedelten "Mon Cheri" und vom Mitgröloutro "Einer geht noch…". Trotzdem: Das Album klingt weitgehend wie aus einem Guss.

Im darauffolgenden Jahr erschien mit "Alien" eine Fünf-Track-EP, die es quasi als Albumbonus auf "The Morning After" geschafft hat: Drei neue Tracks, ein ROSE-TATTOO-Coversong "Remedy" sowie der neuaufgenommene Mottosong "(Empty) Tankard". Ein Bandklassiker, und natürlich auch ein Highlight auf "Alien". Die Coverversion von "Remedy" geht in Ordnung, aber von den neuen Songs schafft es eigentlich nur der titelgebende Opener zu höheren Weihen, während ein Track wie "666 Packs" eher von seinem kultigen Titel zehrt.

Mit dem Re-Release kann man eigentlich wenig falsch machen, auch wenn es neben der "Alien"-EP keinerlei Bonus gibt: Somit müssen Musik, Coverartwork und alle Texte Argument genug sein. Angesichts der Qualität von "The Morning After" sollte das aber drin sein.


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