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13.01.2014

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26.07.2012

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CD-Review

Live At The Fillmore

Artikel veröffentlicht am 04.01.2011 | 2311 mal gelesen

Das Jahr 1995 gilt im Nachhinein betrachtet nicht gerade als eines der essentiellsten, wenn von Veröffentlichungen im Heavy Metal die Rede ist. Über die Umstände weshalb, wie auch über die Entwicklung der Szene in jener Zeit ist zwar längst ausreichend berichtet worden, dennoch bin ich der Meinung, dass es massig Alben gibt, die damals aufgelegt worden sind und selbst jetzt, also 15 Jahre später, noch immer als überaus gehaltvoll zu bezeichnen sind.

Eines jener stellt in meinen Ohren das TESTAMENT-Tondokument "Live At The Fillmore" dar, das nun von den Kollegen von Prosthetic erneut in Umlauf gebracht wird. Die Herrschaften zeigten sich bei jenem "Heimspiel" im legendären "Fillmore" zu San Francisco von ihrer besten Seite und heizten dem Publikum ordentlich ein.

In der seinerzeit runderneuerten Besetzung Chuck Billy, Eric Peterson, Greg Christian, sowie den damaligen Neuzugängen James Murphy an der Gitarre und Jon Dette am Schlagzeug, hatte der Fünfer selbstredend jede Menge Material der 1994er-Scheibe "Low" im Angebot, das sich in Kombination mit den Klassikern der Band jedoch als gar nicht so ungewöhnlich, oder gar übertrieben zeitgemäß entpuppten, wie man es der Band für das genannte Studioalbum zuvor nachgesagt hatte.

Im Gegenteil, die insgesamt vierzehn Live-Tracks klingen sehr homogen und wie aus einem Guss. Was die Stimmung betrifft, scheint es kaum Unterschiede gemacht zu haben, ob denn nun ein Klassiker wie "Alone In The Dark", "The New Order", oder "Souls Of Black" gezockt wurde, oder aber brandneues Zeug wie "Hail Mary", "Low", oder "Dog Faced Gods" vorgestellt wurden, TESTAMENT pur war angesagt, und von daher macht es auch 15 Jahre danach mehr als nur Freude, sich dieses Album reinzupfeiffen.

Heute, wie damals gibt es zum Abschluss dann auch noch Material zum "Runterkommen". Wem bei diesem, genauer gesagt bei den Acoustic-Versionen von "Return To Serenity", "The Legacy" und "Trail of Tears", keine meterdicke Gänsehaut über den Rücken läuft, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Da dieses Tondokument seit längerer Zeit vergriffen ist, macht es – allen Unkenrufen von wegen "Thrash Hype" zum Trotz – sehr wohl Sinn dieses nun erneut aufzulegen. Da es sich obendrein um ein wahrlich essentielles Stück Musik handelt, das zudem in einem der renommiertesten Clubs überhaupt aufgenommen wurde, noch viel mehr.

Zwar hätte man eventuell das eine oder andere "Bonüsschen" beifügen können, doch was soll’s, TESTAMENT sind auch so eine der wichtigsten Bands überhaupt in diesem Genre und ich freue jetzt schon auf das für 2011 angekündigte neue Studioschnittchen der Truppe!


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