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CD-Review

The Outside

Artikel veröffentlicht am 24.07.2012 | 1654 mal gelesen

Ein echtes Multi-Kulti-Unternehmen stellt dieses Quartett dar, handelt es sich dabei doch um eine eher ungewöhnliche Liaison, die aus einem aus der Türkei stammenden Bassisten, einem Gitarristen und einem Schlagzeuger aus Chile, sowie einem deutschen Sänger besteht.

Dennoch darf (oder braucht, je nach dem...) man bei THE OUTSIDE erst gar nicht auf etwaige lateinamerikanische oder orientalische Einflüsse zu warten, denn der Vierer hat sich dem harschen Power / Thrash Metal verschrieben und versteht diesen auch gekonnt und mit reichlich Schmackes darzubieten.

Vorwiegend inspiriert von Heroen wie NEVERMORE (vor allem Gitarrist Sergio Klein hat seinen "Loomis" verdammt gut gelernt, dürfte aber auch bei Jeff Waters (ANNIHILATOR) und MEGA-Dave ganz genau hingehört haben) kredenzt uns das Quartett zehn mächtig bratende und bretternde Tracks, die zwar allesamt durchwegs direkt ins Gemächt abzielen, aber dennoch auch jede Menge an technischen Sperenzchen intus haben. Die Band versteht es wirklich gewieft, den Spagat von progressiv anmutenden Passagen hin zum Groove-betonten, zeitgemäßen Thrash Metal zu absolvieren und verliert dabei weder den Faden in den technisch anspruchsvolle Frickel-Passagen, noch an Wucht in den eher gemäßigten Momenten.

Im Gegenteil, durch den Umstand, dass Technik und Massivität sich die Waage halten, kommt die Chose durchwegs ausgegoren und verdammt reif aus den Boxen. Einziges Manko ist meiner Meinung nach der Gesang von Roland Marx. Nicht, dass die Großteils "tiefer gelegte" Stimme nicht zu den Nummern passen würde, ein wenig mehr an Abwechslung hätte die Kompositionen aber fraglos noch weiter aufgewertet.

Da die Band aber ganz offensichtlich erst seit relativ kurzer Zeit besteht, bin ich mir sicher, dass diesbezüglich schon beim nächsten Versuch nachgebessert wird. Deshalb seien THE OUTSIDE dennoch allen Fans der erwähnten Referenzen empfohlen!


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melden Olli (unregistriert) | 27.10.2012 | 15:21 Uhr

Ich stimme den Aussagen im review ja weitgehend zu. Aber bezüglich des Gesangs ist das Bullshit. Das durchasu variabel und passt zu der Mucke, wie die Faust auf´s Auge...irgendwo abgeschrieben? :-)