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17.03.2013

Die Thrasher von THEODICY haben ihr letztes, von Andy Classen knüppelhart in Szene gesetztes Gerät "Co$t Of War" kostenlos auf ihrer Website...


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CD-Review

Co$t Of War

Artikel veröffentlicht am 06.08.2012 | 1983 mal gelesen

Als "Warmetal" bezeichnen diese Burschen ihre Musik, wobei sie hinsichtlich der Thematik auch voll und ganz ins Schwarze treffen, mit der Black Metal-Variante davon aber nichts zu tun haben. Auf ihrem ersten Album kredenzen uns die aus dem Oberlausitz-Kreis stammenden THEODICY jedoch ein Werk, auf dem nicht nur die Texte martialisch ausgefallen sind, sondern das Thema auch in der kompositorischen Seite berücksichtigt wurde.

Soll heißen, an sich ist "Co$t Of War" von einer harschen, bretthart vorgetragenen Melange aus Death und Thrash Metal geprägt, durch die Tatsache, dass so manche Riff-Konstrukte fast schon Maschinengewehr–mäßig anmuten und so manche Rhythmen das Gefühl eines sich den Weg bahnenden Panzers vermitteln, gewinnt das Werk jedoch zusätzlich an - im wahrsten Sinne des Wortes - Durchschlagskraft. Nicht zuletzt auf Grund der in Summe beklemmenden Atmosphäre muss man hier wohl HAIL OF BULLETS als Referenz anführen, auch wenn es den Sachsen noch nicht gelingt an deren zwingende Momente heranzukommen und Sänger Bryan selbstverständlich auch nicht zu Martin Van Drunen aufschließen kann.

Egal, mit Wucht kommt die Chose dennoch daher und erinnert durch die Endzeitstimmung auch an die Kollegen von LOST WORLD ORDER, auch wenn deren Thrash weniger Todemörtel-infiltriert aus den Boxen geballert kommt. In Sachen Intensität aber lässt sich "Co$t Of War" durchaus mit deren Vorschlaghammer "Parasites" vergleichen, wobei ein nicht unwesentlicher Beitrag dazu meiner Meinung auch auf die Kappe des "Stage One"-Studios geht, wo den Jungs im wahrsten Sinne des Wortes ein Klangkorsett verpasst wurde, das einer Panzerhaubitze gleichkommt.

Doch trotz all dieser Vergleiche muss man THEODICY attestieren eine durchaus eigenständige Duftnote versprühen zu können, wobei diese durchaus auf die Tatsache zurückzuführen sein könnte, dass diese Band aus einer - von ihr selbst als "Metal-Diaspora" bezeichneten - Region stammt und man sich wohl kaum am Wettbewerb orientieren kann. Respekt!


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melden Patrick (unregistriert) | 08.03.2013 | 01:12 Uhr

Das Album kann auf der Bandwebseite inzwischen kostenlos geladen werden! \m/ Ich finds geil :D