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CD-Review

Void MMXII

Artikel veröffentlicht am 20.09.2012 | 1315 mal gelesen

Ihren "Violent Blast Metal" wissen diese Burschen aus der Region Mailand nun schon seit mehr als 15 Jahren in deftiger Form zu servieren und dass man dabei vorwiegend mächtig losballernden Old School Thrash geboten bekommt, ergibt sich bei dieser "Markenbezeichnung" ohnehin fast von selbst.

Dass die Jungs auch jede Menge an – logischerweise nicht viel moderner klingenden – Death und Black Metal-Elementen zu kredenzen wissen, macht die Ballerei vollkommen und klingt daher auch kompromisslos vorgetragen. Kein Wunder also, dass VEXED in all den Jahren bereits mit ähnlich agierenden Formationen wie DESTRUCTION, SINISTER, TANKARD, DISMEMBER oder AGENT STEEL die Bühne teilen durften.

Ebenso konnte man auch schon jede Menge an Gigs mit anderen italienischen Metal-Geschwadern wie NECRODEATH, HYADES oder HATEWORK abreißen, wobei man zusätzlich noch erwähnen muss, dass es im Lager dieser Band in sehr regelmäßigen Abständen immer wieder aktuelle Veröffentlichungen zu präsentieren gab und gibt. Vor allem was Split-CDs betrifft, sind VEXED fast schon inflationär unterwegs, interessant ist dabei aber auch, dass man diesbezüglich bereits mehrfach mit den bereits erwähnten HATEWORK zusammengetan hat - so soll es ein, wir supporten uns gegenseitig!

Aber auch im "Alleingang" sind VEXED nicht gerade faul, denn "Void MMXII" stellt das bereits fünfte Langeisen dar. Dieses enthält 14 dreckig-thrashige Eigenkompositionen sowie eine etwas ungestüm intonierte Version des VENOM-Klassikers "Black Metal", der bei VEXED sogar noch punkiger anmutet als das Original. Diese Schlagseite ist generell eine nicht zu überhörende und zudem sei noch erwähnt, dass diese Burschen, die zum Teil auch noch auf einer "Nebenbaustelle" namens mit LONGOBARDEATH aktiv sind, auch den MOTORHEAD Rock’n’Roll intus haben und diesen ebenso gelungen wie effektiv in ihren herb-frischen Thrash zu integrieren wissen.

Wem es also nach einer räudigen Thrash-Melange gelüstet, die dennoch von ihren markigen Refrains lebt und trotz ihres dezenten "Rumpel-Faktors" durchwegs gut nachvollziehbar und eingängig ist, liegt hier also goldrichtig! Gelungenes Album, dessen Songs jedoch live mit Sicherheit noch intensiver rüberkommen dürften. Gelungene Sache.


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