Bullet For My Valentine
live in Frankfurt

Konzertbericht

Billing: Bullet For My Valentine
Konzert vom 26.10.2018 | Jahrhunderthalle, Frankfurt am Main

Wir sind auf dem Weg nach Frankfurt. Die Autobahn A3 ist mal wieder voll mit Pendlern. Unser Ziel ist die Jahrhunderthalle. Dort werden BULLET FOR MY VALENTINE heute ihren Metalcore zum Besten geben. Mit dabei haben die Waliser nicht eine, nicht zwei, nein, ganze drei Supportbands. Los ging es mit SHVPES, anschließend folgten NOTHING MORE und OF MICE & MEN. Reichlich Zeit für das Publikum sich aufzuwärmen.   

Galerie mit 24 Bildern: Bullet For My Valentine - Tour 2018, Frankfurt

BULLET FOR MY VALENTINE starten in der Jahrhunderthalle mit „Gravity“

BULLET FOR MY VALENTINE starten mit Songs von ihrem neuen Album „Gravity“. „Leap Of Faith“ erweist sich als passender Opener für ein Konzert. Der Song baut sich mit Lichteffekten am weißen Vorhang auf. Als dieser dann fällt, kommen wir uns vor lauter Gekreische kurz vor wie auf einem Konzert einer 90er Boygroup. Glücklicherweise währt das Kreischen nicht allzu lange, sodass wir uns dann doch wieder wie auf einem Metal-Konzert fühlen. Während „Over It“ uns mehr durch die faszinierende Lichtshow beeindruckt, als musikalisch, gibt es anschließend mit „Your Betrayal“ richtig was auf die Mütze. Der Song ist zum Headbangen und für Circle Pits gemacht. Obwohl die Band an diesem Abend eine gute Mischung ihrer bisherigen Werke präsentiert, beweist sie auch live, dass die älteren Songs härter und metallischer sind als etwa die Lieder vom aktuellen Album „Gravity“. 

Drummer Jason Bowld zaubert ein Drum-Solo

Aber ein Song des letzten Presslings ist eine Live-Hymne und was für eine. Kaum spielen die Waliser die ersten Töne von „Not Dead Yet“ an, singt der Publikumschor „Whoa-oh, oh-oh, oh-oh“. Das verleiht dann schon Gänsehaut. Zum Moshen ist dieser Song aber auch nicht gemacht. Sei’s drum, Schlagzeuger Jamie Mathias zeigt nun, was er kann. In einem ausgiebigen Schlagzeug-Solo prügelt der „neue“ Schlagzeuger gekonnt und rhythmisch wie eine Maschine auf die Trommeln ein. Die Kunst dieses Solos ist es, dass hier und da die prägnanten Drumbeats von „Scream Aim Fire“ herauszuhören sind und so folgt natürlich besagter Song auf das Solo. Wir hören kurz wieder ein bisschen Teenie-Gekreische und widmen uns anschließend wieder dem Headbangen. 

„Gravity“ überzeugt live

Die Fans sind hervorragend auf das Konzert vorbereitet. Zu Beginn von „Piece Of Me“ kniet sich die gesamte Meute hin und springt auf Kommando beim ersten Scream hoch. Der Song wirkt in einer Konzertatmosphäre deutlich besser als auf einer HiFi-Anlage zuhause, weil er nicht so glattgebügelt klingt. Mit „Suffocation Under Words Of Sorrow“ verabschiedet sich die Band hinter die Bühne. Selbstverständlich kommen die vier Musiker unter lauten Encore und „Bullet“ rufen wieder auf die Bühne. Die Zugabe kann man als Zusammenfassung des gesamten Auftritts betrachten. BULLET FOR MY VALENTINE starten mit „Don’t Need You“ von ihrem aktuellen Werk „Gravity“. Steigern sich auf den Höhepunkt des Abends mit „Tears Don’t Fall“ und verabschieden sich mit dem Klassiker „Waking The Demon“. 

Setlist (setlist.fm)

1. Leap Of Faith
2. Over It
3. Your Betrayal
4. 4 Words (To Choke Upon)
5. Worthless
6. Letting You Go
7. The Last Fight
8. Venom
9. Not Dead Yet
10. Drum Solo
11. Scream Aim Fire
12. You Want a Battle? (Here’s a War)
13. Piece of Me
14. No Way Out
15. Suffocation Under Words Of Sorrow (What Can I Do)

Zugabe:

16. Don’t Need You
17. Tears Don’t Fall
18. Waking the Demon

03.11.2018

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