Panic DHH - Panic Drives Human Herds

Review

Panic DHH ist die neue Band von Robbie Furze, dem ehemaligen Gitarristen von Alec Empire, und mit Panic Drives Human Herds haben sie ein Album rausgebracht, das schwer begeistert. Hier gibt es extrem harten Industrial zu hören, gegen den die meisten anderen Bands klingen, wie frisch gecastete Popstars.
Panic DHH bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus brutalen Drums, jeder Menge stark verzerrten Samples und kranken Gitarrenriffs, soweit entfernt vom Standard-Rock-Beat wie es nur irgendwie geht. Die Stücke sind experimentell aber nicht verspielt, kein Song bleibt durchgehend gleich, alles ändert sich ständig, und nach jeder noch so kurzen Entspannung gibt es wieder das volle Pfund auf die unvorbereiteten Ohren. Gerade die Einsätze nach kurzen Pausen sind dermaßen heftig… unglaublich. Robbie Furzes verzerrter Gesang ist zwar kaum verständlich, aber sehr eindringlich und nur in ruhigeren Stücken wie z.B. „Simplex“ auf die Dauer etwas eintönig.
Panic Drives Human Herds ist sicherlich kein Album für jede Gelegenheit, dafür ist es zu unkonventionell und eher anstrengend. Aber es ist von vorne bis hinten ein sehr gutes Album und es ist nicht leicht die Highlights darauf auszuwählen, „Reach“, „Authority“, „Lantem“ oder „Common Enemy“ vielleicht, und die anderen Stücke eigentlich auch alle.

01.09.2004

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1 Kommentar zu Panic DHH - Panic Drives Human Herds

  1. Jörg sagt:

    Krank & verstörend! Irgendwie ist die Musik wieder so scheiße, dass sie wieder gut ist. Ist es nun Noise oder Industrial? Wer die Musik von PANIC DHH zum ersten Mal hört: Nein, eure Anlage ist nicht kaputt! XD
    „Simplex“ ist mit seinem psychedelischen Einfluss wirklich etwas langatmig geworden…hat aber auch einen gewissen Ruhepol in sich wohnend.
    Gewiss kein Album, dass man sich jeden Tag anhört. Böse Zungen würden es einfach nur Krach nennen. 😀

    8/10