Rivendell - The Ancient Glory

Review

Ups, da hab ich mich ziemlich vertan. Erwartete ich von Rivendell ordentlichen Black Metal, wurde mir nach dem Einlegen der CD schlagartig klar, dass ich da was verwechselt hatte. Statt schnellen Gitarren und fiesem Gesang schlägt mir ein bombastisches Intro entgegen, welches mich an diverse Wikingerfilme erinnert. Bei „The King beneath the Mountains“ gesellen sich mehr oder weniger harte Gitarren, mäßig schnelles Schlagzeugspiel und ganz akzeptable quasi Black Metal Vocals zu den folkloristischen Melodien. Über weite Teile herrscht eine Mischung aus klarem Gesang, atmosphärischen Melodien, schnelleren Gitarren/Drumparts gemischt mit Flöten und den obligatorischen Chören, wie wir sie schon vom Viking Metal kennen. Aber auch die härteren, bösartigen Parts kommen nicht zu kurz. Meine Wellenlänge ist der eher langsame, folkige, fast schon beschwörende Folk Metal nicht unbedingt, auch wenn ich Summoning nicht abgeneigt bin. Und natürlich wird auch für „The Ancient Glory“ der Vergleich zu selbigen strapaziert, wobei in meinen Augen die Summoning Release doch in einer anderen Klasse sind. Trotzdem ist diese CD als gelungen zu bezeichnen, zeigt keine Schwächen und wird Freunde des Folk Metal voll auf ihre Kosten kommen lassen. Oder wie es in der Info steht „Phantasie und Traum, eine Sage erwacht zu neuem Leben. Wer immer einen Einblick in die Welt Rivendells wagen mag, wird ihr auf ewig verfallen…“

20.11.2000

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1 Kommentar zu Rivendell - The Ancient Glory

  1. matthias ehlert sagt:

    Ein Einmann-Projekt… Hört man. Der Anfang des vierte Songs ist klasse, leider stört der epische Klargesang dann doch ein wenig. Überhaupt: gute Ideen, aber kein Glück beim Arrangieren der Songs. Rivendell könnten viel besser sein, wenn die Ideen ausgeführt, der Gesang verändert und überhaupt die Produktion angepasst würde. Es klingt alles zu einfach, additives Prinzip sozusagen. Lieber beim nächsten Mal die verschiedenen Passagen besser ausbalancieren und mehr BM-Vocals bitte!

    6/10