Thine Eyes Bleed - In The Wake Of Separation

Review

Metalcore und kein Ende. Nun liegt also mit THINE EYES BLEED (Band um den ehemaligen KITTIE Gitarristen Jeff Phillips und Bassist John Araya, dem Bruder von SLAYER’s Tom Araya) aus Kanada mit „The Wake Of Separation“ Album Nr. 10.000 des aktuellen Trends vor. Und wie auch bei zig anderen Bands dieses Genre kracht das Material ganz ordentlich, ist aggressiv ohne Ende und brachial. Die Riffs erinnern ein ums andere Mal ein wenig an Schwedentod der alten AT THE GATES Schule, und Breakdowns gibt es auch zuhauf. Der Gesang erinnert ein wenig an HEAVEN SHALL BURN. Wo liegen also die Unterschiede? THINE EYES BLEED heben sich vom großen Einheitsbrei ab, indem auch mal einige Blast Beats eingebaut werden, es werden auch mal Gitarrensoli gespielt, was das Ganze auf jeden Fall interessanter macht. Außerdem verwursten die Kanadier teils recht abgefahrene Rhythmus-Strukturen, welche alles andere als konventionell sind. Von den mitunter ziemlich frickeligen Riffs mit vielen Obertönen und guten Breaks ganz zu schweigen. Obwohl die Band hörbar einiges auf dem Kasten hat, fehlt jetzt irgendwo nur noch das glückliche Händchen für richtig große Songs, die süchtig machen. Der Sound ist wirklich gut gelungen und drückt ordentlich. Ein gutes Album voll Metalcore mit starker Death Metal Schlagseite, nicht mehr und nicht weniger.

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29.08.2005

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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