Rockharz Open Air 2026
setzt klares Zeichen für Inklusion
News
Am 5. Mai richtet sich der Blick in ganz Europa auf ein zentrales Thema: Gleichstellung für Menschen mit Behinderung. Auch das ROCKHARZ Festival nutzt den Europäischen Protesttag, um seine Haltung deutlich zu machen. Die Botschaft des Festivals beschränkt sich aber nicht auf diesen einen Tag. Die Veranstalter:innen arbeiten seit Jahren daran, Inklusion fest im Festivalalltag zu verankern – und das mit großem Erfolg!
Dabei verfolgen Dani, Björn und das Team einen klaren Ansatz. Sie gestalten Angebote nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern gemeinsam mit ihnen. Das Motto „Nichts über uns ohne uns“ dient als Leitlinie. Die Verantwortlichen wollen keine symbolischen Maßnahmen, sondern konkrete Lösungen, die im Festivalalltag funktionieren.
Das zeigt sich direkt auf dem Gelände. Mit dem Inklusionscamp stellt das Festival einen zentralen Rückzugsort bereit. Dort finden Menschen mit Behinderung einen geschützten Bereich, in dem sie sich erholen können. Gleichzeitig sorgt ein rund um die Uhr verfügbarer Pflegedienst für medizinische und pflegerische Unterstützung. Ergänzt wird das Angebot durch ein mobiles Sanitätshaus, das notwendige Hilfsmittel bereitstellt.
Auch die Orientierung auf dem Festivalgelände spielt eine wichtige Rolle. Mit der Navigationsanwendung „ROCKHARZ Kompass“ können sich sehbehinderte Besucher:innen eigenständig bewegen. Die App führt sicher über das Gelände und bis ins Infield. Zusätzlich ist die Rezeption im Inklusionscamp dauerhaft besetzt. Dort erhalten Besucher:innen jederzeit Unterstützung bei Fragen oder Problemen.
Die Verantwortlichen machen deutlich, dass Inklusion für sie weiter reicht als bauliche Maßnahmen. Es geht ihnen darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Besucher:innen wohlfühlen. Einschränkungen sollen kein Hindernis für den Festivalbesuch sein. Diese Haltung prägt nach Angaben der Veranstalter:innen die gesamte Organisation.
Den Protesttag nutzen die Organisator:innen auch, um ihren Partnern:innen und Dienstleister:innen zu danken, denn die Umsetzung der Inklusionsarbeit gelingt nur gemeinsam. Viele Beteiligte bringen sich aktiv ein, entwickeln Ideen weiter und unterstützen die praktische Umsetzung vor Ort.
Mit diesem Ansatz setzt das ROCKHARZ ein klares Signal innerhalb der Branche. Inklusion wird hier nicht als Zusatz verstanden, sondern als fester Bestandteil der Festivalstruktur. Der Protesttag liefert dafür den Anlass. Die eigentliche Arbeit findet jedoch das ganze Jahr über statt.
Für alle Besucher:innen hat das ROCKHARZ eine eigenen Seite mit allen Informationen über das Inklusionsangebot des Festivals zusammengestellt: https://www.rockharz-festival.com/infos/inklusion. Hier könnt Ihr Euch nicht nur informieren, sondern Euch mit speziellen Bedürfnissen an das Inklusionsteam wenden oder Euch für den Aufenthalt im Inklusionscamp anmelden.
