Summer Breeze 2026
Das meint die Redaktion
News
So richtig ist die Festivalsaison 2026 noch nicht vorbei, aber das SUMMER BREEZE fühlt sich jedes Jahr wie der inoffizielle Abschluss an. Vier Tage voller Musik, Staub, Schweiß und Begegnungen mit Freunden, Kollegen und Bands haben wieder einmal gezeigt, warum dieses Festival ein Pflichttermin ist. Auch unerwartete Zwischenfälle konnten uns nicht erschüttern. Während ihr schon unseren Aftermovie genießen könnt, ziehen wir jetzt Bilanz: die Tops, Flops und bizarrsten Erlebnisse vom SUMMER BREEZE 2026.
Daniel „Otti“ Ott
Top:
Musikalisch:
- ORBIT CULTURE – endlich live gesehen und es war wie erwartet fantastisch!
- die Atmosphäre bei GROZA und EIVØR
- WARFIELD (Der Dosenöffner am Anfang gewinnt einfach!)
- SKINDRED (Niemand darf mich so ausgiebig beschimpfen wie der Sänger.)
- HELLOWEEN (Dachte nicht, dass die mich nochmal kriegen.)
Sonstiges:
- Endlich mal die metal.de-Leute kennengelernt zu haben. Was ein geiler Haufen!
- Sascha aus der SB-Media-Area, der mir den Arsch gerettet hat (zu hören im Metalkeller)
- GÜNTHER und Oskar vom Metalspeicher!
- der irrwitzige Talk mit SOULBOUND zusammen mit PARASITE INC. (Einen Sack Flöhe zu hüten, ist einfacher als dieser Haufen.)
- TBS im Interview (SOULBOUND und PARASITE INC. zu hüten ist einfacher als 1 Stroppo.)
- Handbrot!
- Die Camping-Nachbarn.
- Meine neuen “Love Pizza – Hate Racism”-Socken von Waves like walls (Danke).
Flop:
- die Hitze (Ich bin zu alt für den Scheiß.)
- dass ich Depp zwei wichtige Kabel vergessen habe (Direktverweis zu Sascha aus o. g. Top-Liste)
- zu wenig Handbrot gegessen
- Kaffeebohnen vergessen (Thema Alter again!)
Bizarr:
- dienstags um 22:30 Uhr abgekackt. Hä??? (vermutlich wieder dieses Alter-Ding!).
Marion Di Iorio
Top:
- die metal.de-Crew (immer!)
- PERCHTA
- das neue Medienzentrum
- der Summer Breezer (nur mit Coconut Rum)
- Dominik Artefex: Dutt ohne Haargummi!
Flop:
- die extreme Hitze
- Fremdschämen bei den SONS OF HUENS
- ein stinkendes Dixi
Bizarr:
- allabendliche Staublunge inklusive Husten und Heiserkeit
- Interviewzelte ohne Ventilatoren
- die Preise für Essen im Infield
Oliver Di Iorio
Top:
- Wie immer – und es wird nicht langweilig, es wieder und wieder zu erwähnen – die metal.de-Crew!
- das neue Media Village
- der Summer Breezer mit Coconut Rum.
- PERCHTA: Ich habe geheult wie ein Schlosshund … und es war wunderschön.
- DER WEG EINER FREIHEIT
- Alissa White-Gluz und Dolye Wolfgang von Frankenstein präsentieren ihre Custom-made-Gitarre für Sea Shepherd.
- Frisurentipps von und mit Dominik Artefex
Flop:
- SONS OF HUENS
- Die Preise für Getränke und Essen: Fast 15 € für eine vegane Schnitzelbox mit einer Handvoll Pommes dekadent zu nennen, wäre geschmeichelt.
Bizarr:
- Staublunge nach CRYPTOPSY
- der Summer Breezer ohne Coconut Rum
- Oskar vom Metalspeicher 🙂
- selbst interviewt zu werden
Jens Hecker
Top:
- metal.de; Wir sind ’ne krasse Herde!
- SKINDRED
- das Finale des Interview-Triples mit Greg Mackintosh von PARADISE LOST
- das neue Media-Village
- Kochen und Schlemmen mit Lucki
- die Vorfreude auf die Redaktionsfeier
- die konsequente Positionierung des SUMMER BREEZE gegen Hate und Hetze – FCK NZS!
Flop:
- Der Generatorstandort hinter dem Autogrammstand.
Bizarr:
- Staub an Stellen, an denen man keinen vermutet hätte
- Verplant mit Otti über Kaffee zu sprechen, um ihm mit Bohnen auszuhelfen
Markus Endres
Top:
- die metal.de-Familie, was für ein wunderbares Team
- Atmosphäre am metal.de-Stand
- DEICIDE, TESTAMENT, KADAVAR, HELLOWEEN, SKINDRED, AMORPHIS
- diverse Ansagen gegen Rassismus und Ausgrenzung
- super Wetter (ernsthaft)!
Flop:
- die unverschämten Preise für Essen
- viele Bands wieder verpasst
- der Generator direkt am metal.de-Stand
Bizarr:
- mein schmerzendes Hinterteil nach dem ersten Festivaltag: Wie blöd muss ich mich da nachts, wann und wo auch immer, hingeschmissen haben?
Saskia Zillekens
Top:
- Super sympathische Neuzugänge in der besten metal.de-Crew der Welt
- Chaos das sich aber immer und irgendwie in funktionierende Bahnen lenken lässt
- PERCHTA trotzen erfolgreich dem Tageslicht
- Das SUMMER BREEZE ist und bleibt stabil gegen Rassisten und intolerante Arschlöcher <3
- PARADISE LOST können es noch
- Nächtliche Pizza aus Thomas‘ Pizzaofen
- Die ultra leckere und reichhaltige Shawarma-Box vom HeyVegan-Foodtruck
- Der Wasserschlauch am Stand der sowohl Autogrammschlangen-Wartende als auch uns durch den Tag rettet
- Der Wind, der den Mief der Mutter der Stromgeneratoren hinter dem Stand durchgängig wegträgt
- Die trven SBOA-Mit-Vorcamper Flocke, Marvin und René
Flop:
- Bei 29 Grad am ersten Festivaltag starten und jeden Tag packt das Thermometer noch zwei Grad mehr drauf
- Schlimmste Staublunge seit beginn meines Festivallebens
- Das oft sonnenaufgeheizte, fast kochende Wasser aus dem Wasserschlauch am Stand
- SONS OF HUENS – Schuster (MEHNERSMOOS) bleib bei deinen Leisten …
Bizarr:
- Misch Pott statt Mosh Pit!
- Das metal.de Camp hat zwei Spülmaschinen
- Sødbrand Festival
- Als Space-Nerd den Peak der Sonnenfinsternis wegen Duschen mehr oder weniger verpasst
Jeanette Grönecke
Top:
- weltbestes metal.de-Crew aka „second family“ (ja wir sind wirklich so toll und machen das alles ehrenamtlich, weil wir BOCK darauf haben!!)
- MEDIA TEAM OF SUMMER BREEZE – ihr seid der krasseste Kreativhaufen, den ich kenne und es ist eine Ehre jedes Jahr mit euch durch das Breeze zu zocken!! Ganz viel Liebe dafür und für jeden!!
- Alle aus der Breeze-Bubble wiedersehen können und ein paar tolle Tage verbringen können (ob vor, hinter oder auf der Bühne)!!
- Gator-Fahren mit „Ecki-Tours“ (bitte immer immer wieder again!!) inklusive Speed-Race-Runde
- Spaßgetränke wie Spezi und Coke-Zero retten Leben während Hitze (Danke an personal support von Tammy, die Paulaner Spezi mit im Koffer hatte. Dieser erste, kalte Schluck bei 35 Grad-unbezahlbar)
- LAMB OF GOD und ORBIT CULTURE reißen die Main ab!!
- HEAVYSAURUS-SAUSE in bester Begleitung. Weil Kaugummi einfach mega ist!!
- PALEFACE SWISS-Party im Graben mit Teilen aus metal.de und Media Team-Crew. Holy Cannelloni, that was fun!!!
- SUMMER BREEZE zeigt deutliche Kante gegen Rassismus, Hate, und Intoleranz. Free the rainbows!! Kein Platz für Scheiße!!
- TESTAMENT beim Geburtstagsgrüße abfangen. Wie Zucker kann ein Chuck Billy bitte sein, wenn man ihn direkt nach der Show mit Handtuch um Nacken ansabbelt, ob er kurz in unsere Kamera spricht? Das war so ein schöner Moment und hat alles an dem Tag wieder gerade gezogen.
- Wassereis von Stage-Manager Mutz (bestes, when it´s hot!)
- das Summer Breeze Open Air im allgemeinen, weil es jedes Jahr aufs Neue hinbekommt, trotz der Größe eine familiäre Atmosphäre zu schaffen und das man sich jedes mal fühlt, als wäre man Zuhause.
Flop:
- dieses Jahr kein Vanille-Milchshake mit Baileys (we can do better, Tammy!)
- Hitze, aber das ist tatsächlich Jammern auf hohem Niveau. Es war aber tatsächlich schon so ein bisschen die „Sahara of Summer Breeze“
- längst nicht alle Bands sehen können, die auf der Watchlist standen
Bizarr:
- wusste nicht, das in mein Gehirn soviel Sandstaub passt aka „Staublunge“
- kurzer, nächtlicher Abstecher zu „St.Gingers“- Ingwer-Getränkestand inklusive Freigetränke und Pöbelei
- Sonnenfinsternis schauen, während man auf dem Weg zu Mainstage ist. Bleibt auf jeden fall in Erinnerung
- Summer Breeze hat umgebaut und einige Bereiche verlegt/geändert. Als kleiner Monk dauert es einen Moment, um sich neu einzugewöhnen. Aber, ab Tag1 ist man dann auch drin in der Routine!!
- nicht existentes Hungergefühl wegen Hitze. Running 24/7 on Paulaner Spezi (wäre bereit für einen Werbedeal)
Angela
Top:
- Das SUMMER BREEZE Media Team und die metal.de-Crew.
- Internationale Partner:innen und Freund:innen wiedergesehen.
- Endlich Gator-Fahren gelernt (Ekki bester Fahrlehrer).
- Coole Interviews mit EIVØR, PERCHTA und VULVARINE geführt.
- Sonnenfinsternis-Watch-Party mit den besten Brillen-Leihgeber:innen.
- Bands: ALCEST, DER WEG EINER FREIHEIT, EIVØR, GROZA, MØL, ORBIT CULTURE, PERCHTA, SKINDRED.
- GAEREA, INSOMNIUM, REGARDE LES HOMMES TOMBER und WOLFHEART für 2027 bestätigt.
- SUMMER BREEZE politisch stabil.
- Die Wasserkanonen!
- Side-Quest ‚Teilnehmer:innen für wissenschaftliche Studie finden‘ erfolgreich erledigt.
- Die lieben Menschen, die mir mit Augentropfen ausgeholfen haben. Vor allem der, der mir seine am Ende geschenkt hat.
Flop:
- Ab Tag 2 durchgehend tränende Augen (s. o. Augentropfen).
- Vor der Bühne mit Zigarettenrauch vollgequalmt werden.
- Noch schlimmere Staublunge als sonst.
- Nagelneue gute Ohrstöpsel direkt wieder verloren.
- HÆRESIS wegen Regen und verketteter Ereignisse verpasst.
Bizarr:
- Wie oft Benji Webbe (SKINDRED) die Anweisungen für den Newport Helicopter geben muss, weil die Leute es nicht raffen.
- Das zweite Jahr in Folge eine liegengebliebene Nightliner-Unterhose.
- Jemand hat in der Dusche mein Handtuch benutzt – wer macht sowas?
Jessica Fuchs
Top:
- Mein erstes großes Ding mit metal.de: Endlich als Teil der Crew auf einem Riesen-Festival am Start! Unfassbar viele coole neue Gesichter kennengelernt, alte Bekannte getroffen und direkt im Team-Vibe drin gewesen.
- Seitenwechsel: Diesmal ging es für mich das erste Mal auf einem großen Festival direkt vor die Kamera – und es hat verdammt viel Spaß gemacht!
- Musikalische Highlights vor der Linse: Der epische Headliner-Abriss bei In Flames, die starke Show von Amorphis, die Death-Metal-Gewalt von 200 Stab Wounds sowie die grandiose Black-Metal-Atmosphäre bei Blackbraid und Groza.
- Content-Jagd: Mittendrin im Infield jegliche Art von Eindrücken einfangen, frische Stories direkt vom Festivalgelände hochballern und die Stimmung für alle greifbar machen.
- Das tolle Publikum: Nette Gespräche mit neuen Leuten und durchweg eine entspannte, super angenehme Atmosphäre auf dem ganzen Platz.
- Der Sound: Wenn der Bass von der Bühne so direkt in die Magengegend drückt, dass man die Musik nicht nur hört, sondern am ganzen Körper spürt.
- Die neuen Schattenorte: Ein riesiges Lob für die erweiterten Schattenflächen auf dem Gelände – die perfekten Zufluchtsorte, um zwischen den brutalen Hitzewellen mal kurz durchzuatmen.
- Der Vibe: Das typische Breeze-Gefühl, trotz der Größe des Festivals immer wie in einer großen Familie zu sein.
Flop:
- Brillen-Verlust: Gefühlt meine hundertste Sonnenbrille verloren – die liegt jetzt wohl irgendwo im Infield-Staub vergraben.
- Die unbarmherzige Hitze: 35 Grad, bei denen man auf dem Platz gefühlt langsam wegschmilzt.
- Der Insta-Netz-Kampf: Du hast eine frische Story parat, aber das Handynetz vor Ort beschließt mal wieder, komplett Feierabend zu machen.
- Die Staublunge: Am Ende des Festivals hat man gefühlt das halbe Infield eingeatmet.
Bizarr:
- Zeitgefühl? Fehlanzeige: Durch das Drehen, Sichten, Machen und Hochladen verliert man irgendwann völlig den Überblick, welcher Tag eigentlich gerade ist.
- Die Essenspreise im Infield: Was man mittlerweile für ein einfaches Festival-Essen auf den Tisch legen muss, grenzt phasenweise echt an ein bizarres Erlebnis für den Geldbeutel.
Flocke
Top:
- Der Mittwochabend auf der Main Stage: IN FLAMES, HATEBREED und ALCEST nacheinander. Alle mit jeweils anderweitig zündenden Shows (Danke Marvin).
- THE GHOST INSIDE: Lange nicht mehr so viel Vorfreude auf eine Schow wie diese gehabt. Und niemand vor der Bühne wurd enttäuscht.
- Schatten und der Wasserschlauch am Stand.
Flop:
- Zu müde für SKINDRED gewesen.
- Staub
- Camp-Nachbarn, die bei höchster Brandgefahr in einer Feuertonne grillen. Das ganze Festival über, jeden Tag.
07.10.2026
