Barcode - Showdown

Review

“What’s up – we’re back motherfuckers, new turf – same old school, Hardcore fest in Satan’s nest, Shots out to everyone participating in the life and times of the BARCODE family, No one mentioned – no one forgotten, You know who you are – and so do we, And the rest: Fuck you too!”. Was soll man noch mehr sagen? Wer hier aufmuckt, wird gefickt – ganz einfach.
Die Dänen BARCODE sind motiviert – hoch motiviert, und sie strotzen nur so vor Energie. Wird oft im Hardcore Genre dieses typisch träge Tempo aufgefahren, so ist hier Mr. Bleifuss persönlich am Werk, doch immer mit dem nötigen Gespür für Breaks und knallende Moshparts. Auf „Promis“ wie Claudia Schiffer, Osama Bin Laden, Dieter Bohlen, Michael Jackson oder die DFB Elf kann und wird keine Rücksicht genommen („Make my day, go ahead and die“), genauso wenig, wie auf irgendetwas anderes, das sich der Musik in den Weg stellt. So muss man bei „For What It’s Worth“ oder „Game Of The Lame“ einfach die Schädelplatte zum knacken bringen. Fette, thashige Bretter, treibende Drums, manchmal punkrockige Züge und eine freche Stimme machen die Sache komplett, Zeit zum Luftholen ist nicht.
Einziges Manko, doch durchaus gewollt, ist die gewisse Stupidität in der Songstruktur, an der auch Kopf der Band HATESPHERE, hier an der Gitarre, gefälligst nichts zu ändern hat. Wer erwartet schon Abwechselung oder gar Innovation, wenn es um HC geht? Wer will es überhaupt? Knallen muss es, Showdown und fertig!

23.04.2005
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