Filmkritik - Deathgasm: Goremageddon
Review
Über zehn Jahre ist es her, seit die Splatterkomödie „Deathgasm“ erschien und direkt Kultstatus in der Szene erlangte. Jetzt ist Brodie auf der Leinwand der Fantasy Filmfest White Nights 2026 in „Deathgasm: Goremageddon“ zurück – immer noch ein Loser, immer noch im Besitz seiner höllischen Notenblätter und immer noch auf der Mission, mittlerweile Ex-Freundin Medina (wieder) für sich zu gewinnen. Und was verspricht schon bessere Erfolgschancen, als einen Bandcontest zu gewinnen, um sie zu beeindrucken?
„Deathgasm: Goremageddon“ ist nichts für schwache Mägen
Dabei setzt „Deathgasm: Goremageddon“ von der ersten Sekunde an – wie könnte es auch anders sein – auf eklige Visuals und platten Humor. Nicht jeder flache Spruch landet und einige Klischees des jungfräulichen Metalheads mit mangelnder Körperhygiene sind schon mehr als ausgereizt, aber immer wieder trifft der Humor genau ins Schwarze und lässt den Kinosaal in kollektives Gelächter ausbrechen.
Ein besonderes Highlight, sowohl für Brodie als auch für das Publikum, ist der Gastauftritt von TRIVIUMs Matt Heafy, der nicht nur diverse Songs für den Film geschrieben und eingesungen hat, sondern auch als Schutzpatron der Metalheads in Not auf den Plan tritt. Er klärt uns darüber auf, dass es wirklich gar keinen Grund zur Sorge gibt: Ungewollte Ergebnisse beim Einsatz höllischer Notenblätter treten deutlich häufiger auf, als man annehmen würde.
Auch neben Matt Heafy gibt es einige bekannte und untote unbekannte Charaktere, die „Deathgasm: Goremageddon“ mit Leben füllen – und das müssen sie auch, denn die Handlung selbst, die im Prinzip nur aus der Vorbereitung für den Bandwettbewerb besteht und in einem großen Finale mit diesem endet, lässt einiges zu wünschen übrig und ist trotz diverser Sidequests etwas wenig, um knapp eineinhalb Stunden Spielzeit zu füllen.
Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss
Insgesamt hält „Deathgasm: Goremageddon“, was er verspricht. Gore und Körperflüssigkeiten en masse, eine schräge Handlung voller Chaos und definitiv mehr Därme, als in einem Film außerhalb der dazugehörigen Körper nötig wären. Der perfekte Film also, um es sich mit einer Palette Bier und seinen Bandkolleg:innen für einen Abend gemütlich zu machen. Und lasst uns ehrlich sein – wer schaut „Deathgasm: Goremageddon“ schon wegen der durchdachten Handlung?
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Filmkritik - Deathgasm: Goremageddon
| Band | |
|---|---|
| Wertung | |
| User-Wertung | |
| Stile | Filme |
| Anzahl Songs | 0 |
| Spieldauer | 102 |
| Release | 21.01.2025 |
| Label |
