Faces Of March - Confessions

Review

Die Welle scheint nicht abzureißen. Gothicrockbands am laufenden Band. So auch FACES OF MARCH, die Neulinge aus Miami in den Staaten. „Confessions“ nennt sich ihr Debüt, das durchaus mit den etablierten Szenegrößen, WITHIN TEMPTATION, EVANESSENCE oder LACUNA COIL mithalten kann. Einen Senkrechtstart hat der Vierer wohl geplant, der Ihnen mit ihren Erstling aber auch gelingen könnte.

Eigentlich machen FACES OF MARCH alles richtig. Sie bieten vieles was in diesem Genre momentan angesagt ist. Trendig anmutende herzzerreißende Melodien, die vor allem eines tun. Unter die Haut gehen. Eingängig und durch viel Studiotechnik mehrstimmig aufgebaut. Man sorgt mit elektronischen Spielereien für einen durchgehend perfekten aber auch abwechslungsreichen Sound, mit viel Druck im Ohr. Und weil die Truppe aus Florida gar nichts falsch machen will, ist mit Gia eine frech poppige Rocklady am Start, bei der man nicht entscheiden will, was attraktiver ist. Die Optik oder der erotisch charismatische Gesang der Sängerin. Man überlässt eben nichts dem Zufall.

Nun! FACES OF MARCH sind absolute Mainstreamer. Das ist Fakt und darüber muss nicht mehr wirklich diskutiert werden. Trotzdem haben sie ein immens gutes Gespür für gute Songs, die zugegeben nichts Neues fördern, aber nichtsdestotrotz einfach gut klingen. Mehr braucht man doch auch nicht, um sich in die obere Liga einzureihen. Ob es klappt wird man in naher Zukunft sehen. Fans von oben genannten Bands können hier jedenfalls bedenkenlos zugreifen.

23.01.2009
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