Failed Humanity - The Sound Of Razors Through Flesh

Review

Dieser Albumtitel schreit förmlich nach Todesmetall und so ist es dann auch: , das Debütalbum des englischen Quintetts Failed Humanity, beinhaltet old-school Death Metal, wie er vor gut einer Dekade vor allem in den Staaten innerhalb der Szene recht populär war. Tonnenschweres mid-Tempo Riffing wechselt sich gekonnt mit Highspeed-Gebolze ab und hier und da schimmert auch mal der ein oder andere Bold Thrower Einfluss durch. Der Sound ist recht druckvoll aber dennoch meilenweit davon enfernt, klar produziert zu sein. Trotz der häufigen Tempiwechsel ist mir ganz klar zu unspektakulär ausgefallen und wirkt schon nach kurzer Zeit recht ermüdend, was auch am eintönigen Gesang des Shouters begründet liegt. Das Album gehört mit Sicherheit nicht in die Schublade der schlechten Veröffentlichungen aber mehr als „guter Durschnitt“ bekommen die fünf Insulaner dennoch nicht von mir bescheinigt. Dafür besitzt man zu wenig eigene Identität und macht es sich während dieser neun Songs zu einfach, denn irgendwie klingt vieles doch sehr vertraut… Ungeklärt bleibt zudem auch die Frage, wie es sich denn nun anhört, ein Rassiermesser langsam, quälend durch lebendig Fleisch gezogen… Vom Selbstversuch sei aber dringenst abgeraten.

10.04.2001
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