Foobar The Band - Your Fiend, My Friend

Review

‚Rocked beyond all repair‘ müsste es eigentlich heißen, denn was die Schweden FOOBAR THE BAND auf ihrer neuen Langrille „Your Fiend, My Friend“ runterreißen, hat es in sich. So ganz ‚foobar‘ ist ihr Sound dabei allerdings nicht: Dreckiger, schwitziger, erdiger Rock für schlammgetränkte Festivals, siffige Kellerclubs und kultige Partyhöhlen. Alles irgendwo zwischen BACKYARD BABIES, GLUECIFER, AUDIOSLAVE, MOTHER MISERY und DANKO JONES – treibender Rhythmus, pralle Gitarren, fetter Bass und Songs die sofort im Ohr landen. Nicht alles ist auf Party ausgelegt, ein bisschen Sleaze und Stoner finden sich auch in den elf Nummern.

So gut wie die Platte einsteigt, so schnell scheint sie ihre Routine zu finden. Einige Songs nutzen sich aufgrund ihrer Ähnlichkeit ab, können aber auch den einen oder anderen Durchlauf mehr gebrauchen. Im letzten Drittel scheint den fünf Jungs aber leider ein bisschen die kreative Puste auszugehen, schade.
Auf jeden Fall glänzt das Album durch die Energie und Spielfreude, die sie versprüht – und durch den Sound. Abgemischt und produziert wurde „Your Fiend, My Friend“ von Fredrik Larnemo, der auch im Metalgeschäft kein Unbekannter ist. Glasklar, dröhnend, wummernd, so wollen die Membranen massiert werden!

Gute Hardrock-Platte mit Garage-Feeling, die noch den entscheidenden Kick braucht.

24.07.2009
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