Fozzy - Happenstance

Review

Fozzy haben den Heavy Metal in Japan erfunden! Von dort aus wurden ihnen alle guten Songs geklaut und zu Hits verarbeitet. Zumindest behaupten sie das augenzwinkernd und covern auf ihren Debüt Klassiker wie Free Wheel Burning, Balls To The Wall, L.O.V.E. Machine oder Where Eagles Dare, dass kein Auge trocken bleibt. Schade eigentlich, dass sich die Band um WWF Star Chris Jericho als Blödelbarden ausgeben, denn „Happenstance“ ist wirklich Heavy Metal vom Allerfeinsten! Nicht nur die Covers sondern auch die Eigenkompositionen strotzen nur so vor Killerriffs und ohrwurmträchtigen Melodien. Der Sound ist superfett und klingt zuweilen stark nach Stuck Mojo in den „Nicht-Rap-Stellen“, was sicherlich am Gast(?)-Gitarristen Rich Ward liegt, der ja bekanntlich schon bei o.g. Band die Axt schwang. Dieses Album ist absolut Pflicht, sowohl für 80er-Metal-Fans als auch für Anhänger der Gruppe Stuck Mojo. Stellt sich nur die Frage, inwiefern Fozzy nur ein Spaßprojekt bleibt oder wir in Zukunft noch öfter in den Genuss ihrer Metal-Interpretationen kommen dürfen. Das sind fette 9 Punkte plus einen Kult-Bonuspunkt.

15.08.2002
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