FreaKozaks - Silent Murder

Review

Präsentieren FREAKOZAKS mit “Silent Murder” zwar erst ihr Debüt-Album, so hat der ein oder andere bestimmt schon von ihnen gehört. Von Victor Smolski, der bei “Silent Murder” auch die Regler bedient, entdeckt und unter die Fittiche genommen können die vier Russen bereits auf eine Europa-Tour und einzelne Gigs als Support von RAGE zurück blicken, sowie erst jüngst Konzerte im Vorprogramm von POWERWOLF.

Die Musik von FREAKOZAKS ist im Power Metal angesiedelt, schreckt aber streckenweise auch nicht vor Anleihen aus dem Progressive Metal zurück, die dem Album das gewisse Extra geben. Fast jeder Song begeistert mit einerseits eingängigen Melodien, die sofort ins Ohr gehen und den Weg hinaus so schnell nicht wieder finden, sowie raffinierten, ausgedehnten Soli und interessanten Gimmicks wie untermalenden, präzise eingesetzten Keyboard-Passagen und sogar kompetent eingestreuten Geigenparts wie bei “There Is A Place” andererseits. Bei “Free Cossacks” kommt zudem begleitender Frauengesang zum Einsatz, der diesen Song zu einem besonderen Highlight des Albums macht.
Dieses Kunstwerk findet seine optimale Umrahmung in der sehr angenehmen Stimme von Frontmann Alexander Chumakov, der “Silent Murder” eine noch persönlichere und individuellere Note gibt und sich in die Musik als letztes Puzzleteil optimal einfügt.
Genau fett genug produziert, kommt das Album zudem optimal zur Geltung.

“Silent Murder” lässt nur wenig Wünsche offen und auch nicht mehr viel Raum nach oben. Auf dem Album findet sich kein schlechter Song und wenig Füllmaterial. Reinhören sollte man auf jeden Fall in “Free Cossacks”, “Comfort Me” oder auch “Prelude In C Minor”, einer gelungenen Interpretation von J.S. Bach.
Fans von modernem Power und Progressive Metal kann ich die Scheibe problemlos ans Herz legen und ebenso allen anderen, die bei poppigen Einflüssen nicht gleich das Weite suchen.

02.04.2010
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