Full House Brew Crew - Glasgow Grin
Review
WOLFHEART-Mann Vangelis Karzis stampft mit seinem Projekt FULL HOUSE BREW GREW in ziemlich tiefe Core-Fußspuren und setzt mit „Glasgow Grin“ auf ganz viel Groove. Das kommt in der Tat unerwartet. So richtig lässt sich hinter dem völlig sinnlosen Bandnamen und dem hässlichen Cover-Artwork nämlich erstmal kein Genre herleiten und wir könnten es mit allem zu tun haben.
„Glasgow Grin“ ist eine Hommage an… ja was eigentlich?
Das Geballer ist derart überproduziert, dass eigentlich schon der Titeltrack nervt. Warum? Keinerlei Dynamik setzen FULL HOUSE BREW CREW ein. „Lauter, ballernder, brüllender“ ist hier offensichtlich der Kampfschwur. Dabei versucht es die Band im fuzzigen Djent-Bereich zu ankern und erst „The Other Side“ lässt so etwas wie einen kreativen Moment aufkeimen. Das flirrende Bass-Intro ist fiebrig, die prolligen Verses cool. Das schiebt ordentlich.
FULL HOUSE BREW CREW sind etwas für Fans von…
…Bands, die sich zu modernem Metal und einer glasklaren Produktion verpflichtet haben. Wer all die Hektik und Unruhe durchhält, entdeckt eventuell spannende Momente. Wie zum Beispiel den Downer-Mittelteil bei „Free Fall“ oder den Übergang vom Downer-Mittelteil bei „Rain“ in ein Clean-Vocals-Finale. Auch ein paar schöne Leadgitarren verstecken sich hier und da hinter der massiven Soundwand. Insgesamt ist die Platte aber zu substanzlos, um sich über den Durchschnitt zu erheben, so machtvoll und kräftig die Produktion auch sein mag.
Full House Brew Crew - Glasgow Grin
| Band | |
|---|---|
| Wertung | |
| User-Wertung | |
| Stile | Groove Metal, Heavy Metal |
| Anzahl Songs | 10 |
| Spieldauer | 34:00 |
| Release | 06.02.2026 |
| Label | ROAR |
| Trackliste | 01. Glasgow Grin 02. No Gods, No Chains 03. The Tear 04. The Other Side 05. Free Fall 06. Rain 07. From The Gutter 08. Distant Star 09. Crawling 10. Reign Of Terror |
