Infernophonic - Spark It Up

Review

Mit „Spark It Up“ und unter dem Banner INFERNOPHONIC liefern die mitunter schon durchaus bekannten Musiker Pat Piegari (Gitarre), Kevin Bolembach (Bass), Courtney Williams (Drums) und die stimmgewaltige Fronterin Elaine Tuttle eine rockigen Auftakt hin. Beeinflusst von diversen Pop-, aber auch Funk-Bands, ist „Spark It Up“ ein abwechslungsreiches Album geworden, das sich aus allen möglichen Genres favorisierte Elemente herauspickt.

Mit „Anyone Else“ wird gleich zu Beginn schon die Marschroute vorgegeben: eingängiger Rock gepaart mit groovigen Vibes und der klingenden, durchaus kräftigen Stimme von Sängerin Tuttle. Während „Yeah Yeah Yeah“ powervoll aus den Boxen dröhnt. Das catchige „Say Whatcha Mean“, das irgendwie auch von Pop-Röhre PINK stammen könnte, beweist dann auf der anderen Seite wieder die Radiotauglichkeit dieser Band.

„Spark It Up“ ist – wie der Titel schon verrät – ein lebendiges, schnell-rockendes Album, das sich hervorragend für sommerliche Autofahrten eignet. Musikalisch können INFERNOPHONIC trotz so manchem gelungenen Riff bzw. Melodiebogen zwar nicht wirklich viel Neues bieten, man hat maninstreamtauglichen Rock aber auch schon viel schlechter und seichter gehört. INFERNOPHONICs „Spark It Up“ ist ein nettes Rock-Album für Leute, denen das poppige Charts-Geplänkel zu lasch und diverse Metal-Combos zu hart sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

18.09.2010
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