Plague Years - Circle Of Darkness

Review

Nach etwas Gruselatmosphäre im Intro gehen PLAGUE YEARS in die Vollen. Stakkato-Riffs dominieren den Beginn, dann schreit die Leadgitarre und die Geschwindigkeit zieht an. Die Vocals tönen angepisst aus dem Hall, zeigen aber auch gleich, dass sie Potenzial haben, auf Dauer zu nerven. Das Lied geht mit Standard-Thrash zu Ende. PLAGUE YEARS kommen aus Michigan und veröffentlichen mit “Circle Of Darkness” ihr zweites Album. Das Debüt “Unholy Infestation” wurde 2018 geboren. Ein Jahr davor kam die nach der Band betitelte EP raus. Die Amerikaner vergeuden also keine Zeit.

PLAGUE YEARS bedienen mit “Circle Of Darkness” alle Debüt-Fans

“Circle Of Darkness” ist eine einfache Rechnung, die gut aufgeht: Thrash und Death Metal sowie Hardcore. Soundtechnisch sind sie auf dem eingeschlagenen Weg geblieben und haben erneut mit Arthur Rizk (POWER TRIP, CODE ORANGE, PISSGRAVE) zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist vergleichbar. Auch stilistisch platzieren sie sich nah am Erstling.

Du stehst auf POWER TRIP und vergleichbare Bands? Dann greif bei “Circle Of Darkness” zu. So einfach ist das. Vielleicht liefern ihre Nummern zwei KREATOR-Anleihen mehr, doch PLAGUE YEARS sind ganz bewusst in den Crossover-See gesprungen, wo sie munter und durchaus gekonnt (ein echtes Highlight ist zum Beispiel “NRFTL”) im Fahrwasser statt gegen den Strom schwimmen.

18.09.2020
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