Scorpion Child - Scorpion Child

Review

SCOPRION CHILD aus Austin/Texas gründeten sich erst 2006, konnten für ihr Debüt jedoch sogleich einen Deal bei Nuclear Blast Records einfahren. Und das nicht ohne Grund! Denn die Jungs wissen, wie der Hase läuft und werden jeden Fan von erdiger, in den 70ern verwurzelter Rockmusik auf jeden Fall begeistern können.

Das macht schon der Opener “Kings Highway” klar. Schmissige, griffige Riffs rocken stetig nach vorn, der Bass bildet eine kräftige und belastbare Grundlage, die Drums drücken, liefern dabei jedoch einen überraschend entspannten und lockeren Rhythmus. Markenzeichen der Band dürfte jedoch Fronter Aryn Jonathan Black werden, der sich frisch, ungestüm und emotional die Seele aus dem Leibe singt und mehr als einmal Erinnerungen an LED ZEPPELIN wach werden lässt. Doch dieser Track ist nicht nur der typische Opener, der kräftig punktet und den Hörer dafür, dass das Album später abfällt, milde stimmen soll. Nein, er befindet sich in bester Gesellschaft, in der Tat kann beinahe jeder Songs des selbstbetitelten Debüts ähnlich packen und mitreißen. Doch SCORPION CHILD beherrschen auch die ruhigeren Töne und zeigen sich bei Songs wie “Antioch” oder “Red Blood” auch mal von der balladesken Seite, ohne dabei jedoch an Energie und Eindringlichkeit einzubüßen. Auffällig bleibt jedoch stets das wirklich gute Händchen der jungen Herren für mitreißende Melodien und insgesamt starkes Songwriting.

Wer auf Bands wie LED ZEPPELIN oder auch RAINBOW steht, macht hier nichts falsch. Also: Zugreifen, Fehlkauf ausgeschlossen!

26.06.2013
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