Signs Of Darkness - The Fall Of Amen

Review

Die Belgier von SIGNS OF DARKNESS haben schon einige Jahre auf dem Buckel. „The Fall Of Amen“ ist bereits das sechste in Eigenregie eingekloppte Lebenszeichen seit der Gründung 1994. Seit Beginn an hat man sich dem melodischen Black-Metal verschrieben, garniert diesen mit ein wenig Death-Metal und siedelt sich damit irgendwo in der Schnittmenge aus SATYRICON, DISSECTION und vereinzelt ENSLAVED an.

Dabei setzten SIGNS OF DARKNESS nicht unbedingt auf Innovation, aber auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Mischung. Stets aggressiv und direkt, aber auch immer beständig melodisch. Meist auf den Punkt gespielt, aber schräge Takte und akustische Intermezzi erhalten ebenfalls genug Raum, sorgen für die nötige Abwechslung und passen hervorragend in das Gesamtkonzept. Auf Keyboards wird seit einiger Zeit ganz verzichtet und das ist auch gut, denn um Atomsphäre zu schaffen, werden diese nicht wirklich benötigt.
Der Kreischgesang, der entfernt an Legion von MARDUK erinnert, wird gelegentlich von Todesblei-Gegrunze abgelöst und geht über weite Strecken völlig in Ordnung.

Die Produktion ist für Black-Metal Verhältnisse ungemein transparent und druckvoll, aber keineswegs überproduziert, sondern immer noch roh und rostig.
„The Fall Of Amen“ kommt zusätzlich noch mit einem ansprechenden Artwork von Kris Verwimp, der bereits für so große Hausnummern wie ENTHRONED oder MARDUK tätig war.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass SIGNS OF DARKNESS nicht unbedingt auf dem Weg zu neuen Ufern sind, ihre Sache Alles in Allem aber doch gut machen und ein solides Album abgeliefert haben.

20.10.2008
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