Symbolyc - Engraved Flesh

Review

„Engraved Flesh“ ist das erste Album der italienischen Band SYMBOLYC. Dem gingen seit der Gründung im Jahr 2003 drei Promo-CDs voraus, auf denen sich die Band von Thrash Metal im Stile KREATORs und SLAYERs über Death Metal bis hin zum aktuellen Extreme Death Metal entwickelte.

Mit „Dead Inside“ reißen die fünf Italiener um Sänger Diego Laino, den Hörer in eine Welt voll Wut und Verzweiflung, die perfekt aufeinander abgestimmt ist. Lainos Growls bilden eine Einheit mit den anderen Instrumenten und variieren sowohl in Tempo als auch Melodieführung. Aber auch die anderen vier Herren überzeugen durch gute und abwechslungsreiche Arbeit, sowie das eine oder andere interessante Solo.

Überhaupt ist das Songwriting von SYMBOLYC alles andere als langweilig, so wartet „Denied“ nach einem klassischen Metalgitarrensolo mit einem Abstecher in traditionelle italienische Musik auf. Kurz vor Ende des Albums überraschen SYMBOLYC den Hörer mit einem reinen Pianostück, das ein wenig an Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ erinnert. Der folgende Song „The Parasite’s Curse“ hebt sich von den restlichen Songs durch ein ausgedehntes ruhiges Intro ab und entlässt den Hörer mit einem ebenso ruhigen Ende

Das Booklet von „Engraved In Flesh“ ist entsprechend der Musik düster gehalten und in erster Linie zweckdienlich. Neben Fotos der Bandmitglieder sind die Texte der acht Songs abgedruckt, die zum Teil eher künstlerischen als grammatikalischen Regeln folgen, und das Artwork ist szenetypisch, aber nichts Besonderes.

Alles in allem ein gutes Album, das leicht über dem Durchschnitt liegt und damit solide sechs von zehn Punkten verdient hat.

20.10.2009

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