Talia Hoit - When The Skies Fall

Review

Wenn ihr noch nie von TALIA HOIT gehört habt, seid ihr vermutlich nicht die Einzigen, denn die Sängerin ist vornehmlich in den USA aktiv und dort Frontfrau der Symphonic-Metal-Band BEYOND FORGIVENESS. Für diejenigen, die es etwas härter mögen, ist sie außerdem an den Tasteninstrumenten der Melodic-Black-Metal-Band OB NIXILIS aktiv. Solo tendiert sie jedoch eher zu Ersterem und veröffentlicht mit „When The Skies Fall“ ihr zweites Album, das ebenfalls symphonischen und melodischen Metal bietet, wie man ihn beispielsweise von SIRENIA kennt.

TALIA HOIT – zarte Stimme, symphonischer Sound

Auf ihrem zweiten Album holt sich die Sängerin und Keyboarderin Verstärkung von fähigen Musikern, und das hört man auch. Sowohl die Gitarrenarbeit als auch das Rhythmusfundament aus Bass und Schlagzeug verstehen ihr Handwerk.

Die Songs entsprechen allesamt dem Symphonic-Metal-Standard und werden hauptsächlich von HOITs Stimme und den vielseitigen Keyboardmelodien getragen. Man merkt deutlich, welche Instrumente die Musikerin selbst beherrscht und in den Vordergrund stellen will. Ihre Stimme ist sanft und unauffällig. Sie klingt gut, lässt aber die Stärke einer Floor Jansen oder Tarja Turunen vermissen.

Zudem sticht keiner der Songs heraus, sie bewegen sich alle auf einem gleichmäßigen Niveau. Die Frage bleibt offen, warum „When The Skies Fall“ das nächste Album dieses Genres sein soll, das man sich ins Regal stellt.

„When The Skies Fall“ ist guter Durchschnitt

Die Produktion stimmt, die Musik ist angenehm, und trotzdem bleibt nichts lange hängen. TALIA HOIT macht mit ihrem zweiten Soloalbum vieles richtig, schafft es aber noch nicht, sich aus der Masse abzuheben. Somit bleibt von „When The Skies Fall“ ein ordentliches Album mit dem oft gesehenen blauen Cover und einer guten Stimme.

08.11.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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