Vardan - Hidden In A Tomb

Review

Betrachtet man sich das Cover der CD „Hidden In A Tomb“, die eine Neuauflage des 2004er Demos mit selben Namen ist, wird man von einem mit bösem Messer und ewig langen Nieten bewaffneten Pandabärchen angeguckt. Na ja, so muss Black Metal eben sein, misanthropisch. Genug der blöden Scherze. Der Bandname leitet sich vom einzigen Mitglied der Band ab, Vardan. Laut Bandinformation war die Intention des Herren die, „Raw Black Metal“ zu spielen. Dies ist ihm auch gelungen.

Auf dieser CD wird einem roher 100%iger Black Metal der Marke „Under A Funeral Moon“ geboten. Mal schneller, mal langsamer, aber doch der typische früh 90er Black Metal. Natürlich erfindet der Künstler hier nichts Neues, aber ich gehe mal davon aus, dass dies auch nicht in seiner Intention liegt. Die Riffings und die Drums sind roh und brutal gespielt, der Herr versteht sein Handwerk in dem Genre, das er so liebt.
Zur Produktion lässt sich so viel sagen, dass VARDAN mit seiner Aufnahme gute Arbeit geleistet hat, denn die Stücke sind allesamt kalt, roh und brutal produziert (was man im Underground Black Metal so „produziert“ nennen kann) und lassen jedem Black Metal-Fan das Blut in den Adern gefrieren.
Wenn dies nicht durch die Produktion geschieht, dann spätestens aber durch den Gesang, denn Vardan gnarft und keift, als gäbe es keinen Morgen.

Ich hätte nie gedacht, dass es in Italien so kalt ist, dass jemand solch rohe, frostige Musik machen kann, aber es ist ihm gelungen. Man darf auf weitere Veröffentlichungen gespannt sein, da Folter Records auch die beiden anderen bereits bestehenden Alben veröffentlichen möchte. Auch wird angekündigt, das VARDAN bereits an neuem Material arbeiten. Man wird also in Zukunft mehr von dieser Band hören. Eingefleischten Black Metal-Fans sei dieses Album ans Herz gelegt.

19.11.2007
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