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Various Artists - Sepultural Feast: A Tribute To Sepultura

Review

Für so ziemlich jede Knüppelcombo die Anfang bzw. Mitte der Achtziger ihre fettigen Finger auf billige Instrumente legte, gibt es inzwischen Tribute Alben, die je nach Material und Tributzoller starken Qualitäts- schwankungen ausgesetzt sind.Nun bekommen auch die Urwaldlärmer von Sepultura ein Denkmal verpaßt und das zu einem recht ungüstigen Zeitpunkt, steht die Band doch zur Zeit arg auf der Kippe. Ungeachtet dessen nehmen sich fünfzehn Bands 14 Dschungelhymnen an, die von der Frühphase bis zum heutige Buschtrommel-Metal der Band reichen. Vornewege möchte ich noch betonen, daß ich kein richtiges Urteil über die hier verabreichten Lärmeinheiten geben kann, kenne ich das bisherige Schaffen der Band doch nur rudimentär, da ich alles andere als ein Fan der Brasilianer bin. Erwähnenswert ist auf jeden Fall der Umstand, daß sich fast alle Bands recht nahe an den Originalen halten, soweit ich das beurteilen kann. Die Tracks der Bands Swordmaster („Warriors Of Death“), Dimension Zero („Troops Of Doom“), Defleshed („Beneath The Remains“), Impious („Inner Self“), Children Of Bodom („Mass Hypnosis“) und The Crown („Arise“) bleiben positiv hängen, klingen die Tracks doch allesamt recht knackig, weisen Eigenständigkeit und Freude am Spielen auf. Den Rest würde ich als guten Durchschnitt sehen, wobei Mystifier unangenehm auffallen, die sich wie Swordmaster auch an „Warriors of Death“ vergreifen und im direkten Vergleich untergehen.Sepultura Fans und Fans der beteiligten Bands können sicher mit diesem durchaus professionel aufgezogenem Album etwas anfangen, zumal ihm nicht der penetrante Gestank des Geldes anhängt, wie auf so vielen unzähligen ähnlich gelagerten Releases.

24.07.1998

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