Walpyrgus - Walpyrgus Nights

Review

KURZ NOTIERT

WALPYRGUS sind da mit „Walpyrgus Nights“ schon eindeutig: Spaß muss sein auffe Beerdigung. Wenn man schon von Zombie-Mädels und schwarzen Flüchen rund um den Blocksberg kündet, und irgendwer muss es ja tun, dann sollte einem dabei wenigstens die Sonne aus dem Arsch scheinen.

Scott Waldrop, Jonny Aune und Jim Hunter (TWISTED TOWER DIRE) nebst weiteren Recken präsentieren der Army of Darkness mit ihrem Debüt als WALPYRGUS eine sommerliche Gruselplatte, der die Melodien aus jeder verwunschenen Rille purzeln. Ohne das Kauz-Pathos ihrer anderen Band, dafür aber mit dem Refrain stets im Blick. Auf „Walpyrgus Nights“ vereinen sich HELLOWEEN und die HIGH SPIRITS zum Stelldichein, pendeln zwischen Armschwenk-Hymne und Pop-Punk-Bleifuß; Höhepunkt ist das flotte „Dead Girls“ inklusive Orgel.

Das entwickelt insgesamt durchaus Magie, wobei das 2014er-Demo auf Swords and Chains mit einer Spur mehr Dreck im Zucker mittelfristig etwas weniger schwer im Magen zu liegen scheint.

10.06.2017
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