When At Night - Weltanschauung

Review

Kurz notiert

Die Melo-Deather WHEN AT NIGHT haben nach ihrer „Demo 2019“ die Corona-Zeit genutzt, um an ihrem Debüt „Weltanschauung“ zu feilen. Gemastert von V. Santura, bewegen wir uns hier meist im groovig-melodiösen Midtempo. Solider Stoff, sonderlich außergewöhnlich oder aufregend werden WHEN AT NIGHT auf „Weltanschauung“ allerdings nicht. Dazu brechen sie zu selten aus dem genre-üblichen Schema aus. Auch das Songwriting ist überwiegend recht unspektakulär aufgefallen. Ein paar Übergänge in den Songs sind holprig, nicht so sehr in Sachen Timing, sondern mehr in Sachen Kompositionsweise, wenn etwa ein gerade aufspielender melodischer Part gleich darauf in Groove aufgelöst wird („Past Silent Lament“). Sänger Patrick Mayer klingt noch ein wenig heiser anstatt voluminös, wenn er screamt und growlt. Für eine erst seit Kurzem existierende Band geht „Weltanschauung“ als Debüt sicherlich klar, ist aber auch noch sehr durchschnittlich und ohne eigene Identität mit der man auftrumpfen könnte unterwegs. Potential für die Zukunft ist aber hinsichtlich der soliden musikalischen Grundlage durchaus gegeben.

19.09.2021
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