Wormwood - Å

Review

KURZ NOTIERT

Nachdem WORMWOOD ihre Album-Trilogie mit „The Star“ abgeschlossen haben, eröffnen sie mit der EP „Å“ ein neues Kapitel. Eine Viertelstunde Laufzeit und zwei Stücke machen „Å“ zu einem sehr kurzen Vergnügen. Umso stärker fallen die einzelnen Tracks ins Gewicht. Der Opener „Yra Extas“ überzeugt auf ganzer Linie und bietet die Stärken von WORMWOOD, die die rezensierende Kollegin beim Vorgänger gelobt hat. Für „Purposeless Geometry“ gilt das nicht. Hauptsächlich wegen des Hauptthemas; ein mutmaßlich von Kindern gesungener Melodiepart, dessen Lyrics aus „lalala“ bestehen. Auch sonst gewinnt der Song keinen Blumentopf. Es stellt sich die Frage nach der Motivation hinter diesem Release. Der informationsarme Begleittext bleibt eine Erklärung schuldig. Die Band spricht auf ihren Socials von einem Konzept, das jedoch erst später enthüllt werden soll. Eine Einordnung und Bewertung ist deshalb, und basierend auf den willkürlich wirkenden Stücken, schwierig. Wie immer gilt daher: am besten selbst reinhören.

01.08.2026

headbanging herbivore with a camera

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