Wretched - Cannibal

Review

2005 in Charlotte, North Carolina gegründet, zählen WRETCHED seit Beginn ihrer Bandgeschichte zu einer der Death-Metal-Institutionen der Vereinigten Staaten. Nach bereits drei veröffentlichten Studioalben liegt es nun an “Cannibal“, welches auch nach fünf Jahren Zusammenarbeit noch über Victory Records veröffentlicht wird, die Fans der Band erneut zu begeistern.

Aber nicht nur das Label spiegelt eine Konstante der Bandgeschichte wieder, denn auch musikalisch berufen sich WRETCHED mit “Cannibal“ auf die vorangegangenen Studioalben. In diesem Fall zündet der harte Mix aus Death Metal im Uptempo-Bereich und thrashigen Melodien allerdings besonders schnell, ein Grund dafür ist vor allem die wahnsinnig harte, jedoch auch transparente Produktion. Einzig vergebens sucht man Variation, denn diese fällt bis auf diverse Instrumentale komplett weg, meiner Ansicht nach jedoch ein Kompromiss, welchen man auf einem Album solcher Brutalität und Härte sowieso eingehen sollte.

Zu den Highlights des Albums zählen vor allem “Cranial Infestation“ und der “Wetiko“, welche stellvertretend für das Album und WRETCHED, von Härte, Groove und Melodie besessen, zu waschechten Nackenbrechern mutieren und fast schon im Alleingang eine Wertung im hohen einstelligen Bereich rechtfertigen.

30.06.2014
Exit mobile version