Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche

Special

Am „Black Listed Friday“ geht es heute um verschenktes Potenzial und fragwürdige Entscheidungen. Veränderungen zum Beispiel sind niemals gut. Die „6+6+6 der Woche“ ziehen durch handfeste Argumente dreimal die Mundwinkel nach unten. Nicht das grimmige Black-Metal-Nach-Unten, eher das Euer-Ernst?!-Exkanzlerin-Nach-Unten. Sorry, Leute.

6 Argumente, die nur vermeintlich für IN FLAMES und deren musikalische Entwicklung angeführt werden könnten

1. Der stilistische Ansatz war zwar von Anfang an ein Spiel mit dem Feuer, aber für das Heer an zweitklassigen Epigonen kann man die Pioniere ja wohl nicht verantwortlich machen, ansonsten hätte man HELLOWEEN oder MACHINE HEAD schon lange sehr umfangreiche Haftstrafen … aaarrgh …

2. Eine musikalische Weiterentwicklung sollte allen Künstlerinnen und Künstlern zugestanden werden, zumal man von niemandem verlangen kann, heute noch das Gleiche wie mit Anfang 20 … schnarch …

3. Metal und Rock als musikalische Ausdrucksformen der Gegenkultur und der Rebellion sind einst angetreten, musikalische Grenzen zu überwinden und es sollte ihnen daher auch aktuell alles erlaubt sein, was … jaja …

4. Melodie und Zugänglichkeit sind nicht zwangsläufig ein Ausdruck von Anbiederung, sondern stellen abseits fragwürdig-männlicher Vorstellungen von Integrität oder gar Härte vielmehr ein Zeichen von … hm …

5. Dass der Sänger sich von den Dreadlocks getrennt hat, muss keine Übertragung von musikalischer Konformität auf das persönliche Erscheinungsbild sein. Es kann auch einfach biologisch begründet … also … unter Umständen …

6. Immerhin ist ein roter Faden durchs Gesamtwerk hindurch einigermaßen erkennbar, was das Ganze in sich schon wieder authentisch-integer ersch… herrje …

Die 6 Aspekte, die hinsichtlich RUNNING WILD eigentlich Hoffnung geweckt hatten

1. „Rock From Hell“

2. Noise Records present: „Death Metal“ (Featuring RUNNING WILD, HELLHAMMER, HELLOWEEN, DARK AVENGER)

3. „Free and wild, Satan’s child, Adrian’s taking the crown, destruction and war, opening hell’s door to bring oppression down.“

4. „Gates To Purgatory

5. Alle waren noch jung und alles möglich und die falschen Freunde doch wohl auch zum Greifen nah.

6. „We are right, praying metal tonight, the message from hell and its spell; even Satan wears leather, our souls to it forever; so let us pray our rules tonight …“

Die 6 Argumente dafür, dass die Vereinten Nationen/der Metal-Spirit die Trennung von ACCEPT und Udo niemals hätten durchgehen lassen dürfen

1. „Blood Of The Nations“

2. „Stalingrad: Brothers In Death“

3. „Blind Rage“

4. „The Rise Of Chaos“

5. „Too Mean To Die“

6. „Humanoid“

P.S.: Das Genannte wird gestützt durch eine repräsentative Umfrage unter einem älteren Herrn. Es ist daher nicht infrage zu stellen.

20.02.2026
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