Rockharz Open Air 2026
Das meint die Redaktion
Special
Eine Woche vor dem Festival fegte eine Welle sengender Hitze über Deutschland hinweg und wir suchten fieberhaft nach Abkühlmethoden, die auch für ein paar Tage im Harz funktionieren würden. Aber wie es immer so ist: Spätestens am Wochenende vor dem eigentlichen Event verriet uns der halbstündliche Blick in die Wetter-App, dass es deutlich abkühlen sollte. Puh!
Was uns neben einem fast perfekten Wetter, Konzerten wahrer Rockstars, metal.de-Geburtstagsfeierlichkeiten, sozialen Projekten und einem Inklusions-Festival noch alles in Erinnerung geblieben ist?
Die Antworten auf diese, weitere und (vielleicht) besser nicht gestellte Fragen lest Ihr hier: ROCKHARZ 2026 – Das meint die metal.de-Redaktion.
Natürlich interessieren uns auch eure Tops, Flops und bizarren Momente rund um das ROCKHARZ 2026. Haut sie gern in die Kommentare!
Von metal.de dabei:
Oliver Di Iorio
Top:
- Das harmonisch-eingespielte metal.de-Team. DAS ist das oft zitierte Familiengefühl!
- Ausschließlich freundliche Künslter:innen bei den Autogrammstunden.
- ALICE COOPER mit einem verdichteten Set, das Teile der Redaktion Freudentränen beschert hat.
- BIOHAZARD und AGNOSTIC FRONT lassen den alten Olli noch einmal in seine Jugend zurückreisen.
- CRYPTA: Großes Kino auf und überragende Sympathie hinter der Bühne!
- Die Jungs von NECROTTED!
- SAGENBRINGER: Eine Band, die Haltung beweist! FCK NZS!!!
- Kaffee am Hot-Shot-Records-Stand 😉
Flop:
- Streitereien auf dem Campingplatz.
- Keine Waschmöglichkeiten bei den Pinkelrinnen (Pfui Teufel).
- Teilweise unterirdischer Sound (HELLOWEEN).
- Zu wenig Death Metal!
Bizarr:
- Janniks Beverly-Hills-Mischverhältnis (90-2-10) bei der Cowboy Schorle.
- Glücksrad für Bier und Schnaps am metal.de-Geburtstagsstand.
- Der extreme, externe Ex am Stand.
- Mundart-Interview mit Siffi und Marcel 😉
Marion Di Iorio
Top:
- Die mega metal.de-Crew.
- ALICE COOPER – Der Held meiner Jugend (ich bin unwürdig!).
- Vorbildliches Verhalten des Festivals beim Thema Inklusion.
- Selten so eine nette Musikerin wie Fernanda von CRYPTA getroffen.
- Super entspannende Massage (Danke, liebe Toni!).
- Hubi mit Waldmeistergeschmack.
Flop:
- Zu wenig Mundart beim Interview mit Siffi und Marcel!
- Nicht auf der Teufelsmauer gewesen.
Bizarr:
- EMPEROR verpasst 🙁
- Randolph der Riverdancer.
- Seltsamer, kalter Kaffee aus Shot-Bechern bei Hot Shot Records (oberlecker!).
Jeanette Grönecke
Top:
- Die wunderbare metal.de-Family!!
- Gute Laune, gute Stimmung während und zwischen der Signing-Sessions
- Nu Metal-Bambule mit P.O.D. (ROCKHARZ ich hab diese Nu Metal-Portion gebraucht !)
- Legende ALICE fckn COOPER – Absolutes Happy-ME!!
- BIOHAZARD und AGNOSTIC FRONT weil Hardcore auf die 1 !!
- Mega-sympathische Fernanda von CRYPTA. Wie gut kann man bitte drauf sein?
- Zwangsabbruch der Show von DRONE inklusive Eingriff der Grabenschlampen und zappelnden Beinen in der Luft 😉
- Bestes Festivalwetter zwischen Wind und Regen, aber keine Sauna-Hitze
- Tolles Essenangebot im Infield. Für Jeden etwas dabei!
- Wiedersehen mit tollen Seelen und das gemeinsame Getränk vor und hinter der Bühne
- Geburtstagsgeschenk und Gratulationen zum 30. Geburtstag von der ganzen ROCKHARZ-Crew
Flop:
- Der Hubi-Turm ist eingestürzt aka „Der schiefe Turm am metal.de-Stand“ (i tried my best…)
Bizarr:
- Alana und ich als Glückrad-Fee (Schnaps oder Bier) und dabei einen Tamagotchi geschenkt bekommen 😉 (Randnotiz: Es lebt noch…)
- Mit dem Krachmucker über die Nu Metal-Ära philosophieren
Mirko Pidde
Top:
- Das vielleicht harmonischste metal.de-RockHarz-Team aller Zeiten
- Leckerster Kaffeelikör meines Lebens am Hot-Shot-Records-Stand
- Ein halber Getränkekühlschrank voller Hubis
- P.O.D. – ein Klassiker meiner Jugend und dann live auch noch gut und sympathische Menschen
- ALICE COOPER – überrascht mit „Smells Like Teen Spirit“-Cover selbst gestandene Fans
- Das RockHarz im Allgemeinen: Es gab dieses Jahr einfach nix zu meckern, selbst die Anreise wurde nochmal verbessert
- Das Wetter: Nicht zu heiß, ab und an auch mal Regen gegen den Staub und selbst die 15 Minuten Starkregen vom Mittwoch waren spätestens am nächsten Tag vergessen
- Die Essensstände könnten mittlerweile für sich schon ein hervorragendes Street-Food-Festival abgeben
- Die herzige Rede von Buddy samt Geburtstagsgeschenk vom RHZ-Team zu 30 Jahren metal.de
Flop:
- HELLOWEEN: Der Funke sprang irgendwie nicht über und die Setlist ließ mit viel zu vielen neuen Songs zu Wünschen übrig
- HARAKIRI FOR THE SKY waren zwar großartig, wären aber im Dunkeln noch viel großartiger gewesen
- Die überragenden SOEN leider nur noch im Bett gehört, wegen früher Abreise am Sonntag und weil einfach fertig
- Immer mit (oder kurz nach dem) Essen am Stand auftauchen, wenn die anderen fragen, ob man nicht zusammen zum Catering will
Bizarr:
- Der peinliche Moment, als ich am Mittwochmorgen feststelle, dass ich Dienstagabend einmal das metal.de-Team in unserer RockHarz-WhatsApp-Gruppe durchbeleidigt habe, weil niemand mehr weitere alkoholische Getränke mit mir genießen wollte und es dann auch noch die falsche Gruppe war und eigentlich mein Camp gemeint war
- Zwei gestandene metal.de-Redakteure werden plötzlich schüchtern, als sie am Freitag fremde Leute ansprechen sollen, um das Glücksrad am Jubiläumsstand zu drehen
- Kurz vor DANKO JONES nochmal im VIP-Bereich die Blase entleeren, betritt plötzlich Stumpen von KNORKATOR die Klo-Hütte und tut lautstark kund: „Ich sehe, es wird gepisst. Aber es redet wieder keiner beim Pissen. Nun denn, dann werde ich mich diesen kulturellen Gepflogenheiten anpassen.“
Eckart Maronde
Top:
- wie immer: das gesamte metal.de-Team
- die metal.de-WG
- die Auftritte von STEVE ‚N‘ SEAGULLS, THE HAUNTED, DECAPITATED, AGNOSTIC FRONT, AIRBOURNE, BIOHAZARD, EMPEROR, FINNTROLL
- ALICE COOPER mit einer gelungenen Headlinershow: Nicht zu lang, aber alles mit dabei
- CRYPTA: nicht auf dem Schirm gehabt, aber das war schon cool
- ENSIFERUM kommen selbst mit midtempolastiger Show gut
- MITTEL ALTA verpasst
- alles in allem: das Wetter
Flop:
- zu viel NDH- und Mittelalterquatsch
- Bands mit mehr Backingtracks als Gitarrenriffs
Bizarr:
- große Amore in Quedlinburg
- Olli mischt die Cowboyschorle im stabilen 1:1-Verhältnis …
- … und muss ab dem zweiten Becher passen
Alex Becker
Top:
- Das metal.de-Team. Ja, klingt kitschig, ist aber so: Ich bin verdammt stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein und zu sehen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen.
- Die Einladung zur Ansprache von Buddy und Dani und Wertschätzung unserer jahrelangen Kooperation
- Sankt Hubertus Tropfen
- Musikalisch STEVE ‚N‘ SEAGULLS, AVATAR, ALICE COOPER, SOEN
- Sympathiepunkte gehen an: FINNTROLL, KNORKATOR (unerreichbar authentisch), SOULBOUND, NECROTTED und AGNOSTIC FRONT
- KÄSE DÖNER!!!
Flop:
- zu wenig Schlaf
- Wenige Erlebnisse, bei denen Menschen dachten, sie könnten ihre Mitmenschen übergehen, um sich Vorteile zu verschaffen. (Zum Glück ist das auf diesem Festival die absolute Ausnahme)
- zu selten Käse Döner gegessen. Mehr als 1x pro Tag geht nicht
- Sankt Hubertus Kräuter
Bizarres:
- HELLOWEEN – ich schwanke zwischen Ehrfurcht und Fremdscham
- Sankt Hubertus Tropfen
- Verhältnismäßig junge Bands, die nicht allen Fans Autogramme geben konnten. Wenn die Schlange quer über das halbe Festivalgelände reicht, stößt selbst der größte Einsatz irgendwann an seine Grenzen. Liebe Fans, bitte verzeiht uns, wenn ihr am Ende leer ausgegangen seid – trotz aller Eile und des großen Engagements der Bands reicht die Zeit leider nicht immer für alle.
Jannik Kleemann
Top:
- das metal.de-Team natürlich!
- das ROCKHARZ als Gesamtpaket
- Bands (in Reihenfolge ihres Auftritts): SOULBOUND, THE HAUNTED, FINAL CRY, HAGANE, BETONTOD, DOMINUM, HÄMATOM, ALICE COOPER, MAJESTICA, KNORKATOR, EMPEROR
- Die Verbindung von metal.de (Redaktionsliebe) und Hot Shot Records (Heimat-Shopping-Liebe) und der grandiose Kaffeelikör von Volker
- Genug St. Hubertus Tropfen am Stand
- Cider am Stand
- entspannteste Anreise ever!
- Hubi mit Ost von HÄMATOM getrunken
- Kaffee am Morgen von René
- der Herr Schlensog und der Herr Gabriel sind ganz okaye Typen
Flop:
- THE UNGUIDED haben nicht gespielt
- MITTEL ALTA verunglimpfen das legendäre Digimon-Intro
- Sodbrennen am Freitag
- mangelhafte bis keine öffentliche Allergen- und Kontaminationskennzeichnung bei allen Essensständen
Bizarr:
- da bringt man einmal (2025) einen Beutel Hubis mit und dann steht dieses Jahr der ganze Kühlschrank voll, love it!
- Eckart packt den besten Cider erst Samstag aus, wenn man abends fahren muss
- mehr Publikum bei RODEO 5000 als bei EMPEROR
- Team „Unten Ohne“ gegen Team „Oben Ohne“ beim Flunkyball (Gruß an Thimo und Elin)
- meine Jim-Beam-Cola-Mischverhältnisse als „zu stark“ empfinden
- ALICE COOPER covert NIRVANA
Katja Wisotzki
Top:
- Emperor. Gänsehaut statt Worte.
- Harakiri for the Sky zum ersten Mal ohne Regen fotografiert.
- Paradise Lost haben alle Unkenrufe locker widerlegt.
- Frauenpower: Hiraes, Crypta und Doro haben ordentlich abgerissen.
- Quarkbecher – heimlicher Headliner des Wochenendes.
- Metal-Menschen und vor allem metal.de-Menschen sind die besten.
Flop:
- Extremwandern zur Ferienwohnung. Gefühlt lag sie jedes Mal zwölf Kilometer weiter weg.
- Mehr Flops habe ich tatsächlich nicht gefunden.
Bizarr:
- Festival-Outfits. Ein Dino ist inzwischen fast schon Business Casual.
- Crowdsurfer. Ich werde dieses Konzept wohl nie verstehen. Aber gut, ich bin ja auch alt.
Jens Hecker
- Wenn sich die metal.de- und die Rockharz-Familie trifft.
- Emotionale Momente auf der Tour mit Gabor, Björn und Dani auf die Teufelsmauer.
- Interviews mit Held:innen der Jugend.
- Alice Cooper, Paradise Lost, Avatar und viele andere
- Das Feierabendbier in ruhiger Runde.
Flop:
- –
Bizarr:
- Das geltungsbedürfnis einiger Crowdsurfer:innen
Sven Lattemann
Top:
- Das metal.de-Team. Starke Truppe.
- ALICE COOPER. Ein toller Auftritt eines großen Künstlers.
- CRYPTA. Mit soviel Power hatte ich nicht gerechnet.
- EMPEROR. Bisschen mehr Spielzeit wäre nice gewesen, aber ein absolutes Highlight.
- MARDUK für das nächste Jahr angekündigt.
- Das An- und Abreisekonzept hat super funktioniert.
Flop:
- Die Ansagen von HELLOWEEN. Hm, das war schon etwas unangenehm: „Deutschlaaaand.“
- EMPEROR waren nicht bei uns am Stand.
Bizarr:
- RAUHBEIN-Autogrammstunde vorbei, da wird einfach im Infield weiter signiert. So geht Kontaktpflege mit den Fans.
- HEAVYSAURUS machen um 15 Uhr das Infield voll.
- FEUERSCHWANZ plündern gefühlt jedes Fantasy-Franchise von HERR DER RINGE bis GAME OF THRONES.
Marcel Schlensog
Top:
- Hardcore-Bands BIOHAZARD, AGNOSTIC FRONT und WALLS OF JERICHO werden vom Publikum gefeiert.
- ALICE COOPER jede einzelne Sekunde (alleine) genossen.
- EMPEROR mit einer fantastischen Setlist.
- CRYPTA sägen alles weg!
- DECAPITATED mit neuem Sänger eine Macht.
- Bodenständige Gespräche/Interviews mit Siffi und NECROTTED!
- P.O.D. lassen die 2000er wiederauferleben.
- Die nette Crew am Bierstand im VIP-Backstagebereich.
- metal.de-Crew liefert erneut ab (Autogrammstunden, Berichte, Interviews, usw.).
- Ernie unterstützt uns
- metal.de wird von Buddy auf der Bühne honoriert
Flop:
- Das Casting-Produkt DOGMA.
- Zu wenig Thrash Metal
- Zu wenig Black Metal!
- Zu wenig Death Metal!
- Zu viele Karnevals- und Spaß-Metal-Bands
Bizarr:
- Kleiner „Hosenrutscher“ beim Crowdsurfen.
- metal.de mit eigenem Stand auf dem Vorplatz.
- Das Rockharz zieht mich immer wieder an (weil es einfach gut ist), obwohl musikalisch wenig für mich dabei ist.
- Jannik`s Hubertussucht.
- Mittwoch 23 Uhr im Bett.
Saskia Zillekens
Top:
- Die weltbeste metal.de Crew des Universums
- Kurz vor Festivaleröffnung einen böigen Wolkenbruch überstanden. Der Rest des Festivalwetters wie aus dem Idylle-Bilderbuch
- Jede Menge Regenbogen- und „Kein Bock auf Nazis“-Fahnen – im Herzen von Sachsen-Anhalt. Liebe
- Nach vielen Jahren auf dem ROCKHARZ endlich auf die Teufelsmauer geschafft!
- Cold(-Coffee)-Shots am Hot-Shots-Records Stand in illustrer Gesellschaft
- Deutschlands inklusivstes Festival steigert sich weiter (bis zur Teufelsmauer)
- Entspannteste, netteste Festival-Crowd die es gibt
- ROCKHARZ in Form von Buddy gratuliert metal.de zum alt werden <3
- Die vermeintlich prolligen MITTEL ALTA und ihr ultra stabiles „Nein heißt Nein!“ Statement vor „Ficket Euch“
- Auch bei jungen oder vermeintlich unbekannteren Bands ist die „Hütte“ stets voll und die Stimmung kocht
Flop:
- Wegen der angenehmen Temperaturen zu viel allohooolisches getrunken (für meine Verhältnisse. Aber Alanas epische Ingwer-Honig-Gin-Mische und Waldmeister-Hubis waren einfach zu gut!)
- Band-Must-Sees für mich leider arg überschaubar und die wenigen schon (sehr oft) gesehen
Bizarr:
- Tausende Graumelierte (inklusive mir), die voller Inbrunst bei P.O.D. „We are the youth of the Nation“ singen
- Im RHZ-Allrad-Pickup von Mike auf die Teufelsmauer „gefahren“ werden. Das Angst-Pipi in der Hose war aber direkt vergessen beim Ausblick – und beim Anblick der seligen Gesichter von Rollifahrer Björn und Gabor und Veranstalterin Dani
- Die große Ehre „Holz“ kennenzulernen, den rindenlosen Diktator eines sehr sympathischen kommunistisch-sozialistischen ROCKHARZ-Camps
- David von HAGGEFUGG tauscht Dudelsack mit Nasenflöte und unterstützt sehr ausdauernd die CANTINABAND
