Dämmerfarben
Interview mit Nostarion zu "Herbstpfad"

Interview

Dämmerfarben

Inwieweit haben die anderen Musiker zum Schaffensprozess von “Herbstpfad” beigetragen? Haben sie maßgeblich mitgewirkt oder stammt der Großteil der Musik dennoch aus deiner Feder?

Grundsätzlich stammt die Musik, und seit unserem kommenden Album „Herbstpfad“ auch das Textliche aus meiner Feder, dennoch habe ich zu Zeiten von „Im Abendrot“ noch mit Fergen an Kleinigkeiten der Songs gearbeitet und er schrieb seine Bassspuren auch selbst. Seit „Herbstpfad“ hat auch Martin Wiese seine Ideen zu bestimmten Parts der Songs beigetragen, sowohl bei den akustischen, als auch bei den Metal Songs, wobei man sagen muss, dass es gerade die akustischen Songs waren, zu denen Martin höchst gute Ideen beisteuern konnte. Um auch die anderen beiden neuen Bandmitglieder zu erwähnen, so hat Magnus unter Anderem selbst einen ganzen Song beigetragen und Emma Gesangslinien und Text.


Die Lyrics auf “Herbstpfad” sind teilweise in deutscher, teilweise aber auch in schwedischer Sprache verfasst (“Vintervisa”) und auch die Titel der Folk-Songs sind schwedisch. Worum geht es in den Texten? Haben Magnus und Emma denn auch daran mitgewirkt oder bist du dem Schwedischen mächtig?

In den Texten geht es um den Übergang vom Herbst in den Winter, sowohl im Sinne eines Wechsels zwischen den Jahreszeiten, aber ebenso auch im metaphorischen Sinne für Übergänge eines Menschen, auch in innerlicher, bzw. geistiger Hinsicht.
Der Schwedischen Sprache bin ich zwar in den Basics mächtig, aber reicht das nicht für schöne poetische Texte. Das hat und wird Emma übernehmen. Wobei ich sagen muss, dass die Titel der Lieder ebenso von mir stammen.


Das Artwork des Albums ist meiner Meinung nach wieder sehr gut gelungen: Schlicht, aber sehr stimmungsvoll. Wer ist dafür verantwortlich und inwieweit sind deine Vorstellungen eingeflossen?

Es freut mich zu hören, dass es gefällt! Ich finde es auch stimmungsvoll und absolut passend zu „Herbstpfad“. Dafür verantwortlich ist unser Drummer Chris. Er hat auch das Cover von „Im Abendrot“ designed. Ich teile ihm grob meine Vorstellungen zu der Stimmung des Covers mit und Chris setzt das dann um. Wie man sehen kann, klappt das in der Form recht gut.


Wird man DÄMMERFARBEN eines Tages vielleicht auch live sehen können? Wie könnte eine solche Show aussehen?

Das steht noch ein wenig in den Sternen, ob man uns in naher Zukunft auch auf der Bühne sehen wird. Angedacht haben wir das seit dem Jahr 2010 immer mal wieder, aber wir sind alle recht vielbeschäftigt, sprich, es ist primär ein zeitliches Problem. Was in letzter Zeit immer wieder mal durch unsere Köpfe ging, war der Gedanke an Akustik-Konzerte. Aber wenn es in der Hinsicht etwas Spruchreifes zu vermelden gibt, werden wir das auf jeden Fall bekannt geben!


Was sind deine weiteren Pläne für DÄMMERFARBEN? Hast du Pläne oder Träume, was du mit der Band erreichen möchtest? Oder lässt du einfach alles auf dich zukommen?

Pläne habe ich, und das sind immer die, welche sich um das nächste Album drehen, heißt Songwriting, Texte schreiben, usw.
In erster Linie machen wir die Musik für uns. Dennoch freuen wir uns, wenn sie auch andere Menschen berührt. An dieser Stelle: Vielen Dank an all diejenigen, die uns unterstützen und sich an unserer Musik erfreuen können!


Vielen Dank für das Interview. Dir gehören die letzten Worte!

Mit meinen letzten Worten verabschiede ich mich und bedanke mich noch einmal recht herzlich bei unseren Fans und natürlich bei dir, ebenso für das Interview.

08.10.2012
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