Musa Dagh
haben jetzt Bass
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MUSA DAGH hat sich umgebaut und bringt jetzt richtig Boden unter die Füße. Die neue Single „Hollow Rooms“ ist draußen, und sie klingt anders als alles, was die Berliner bisher gemacht haben. Grund dafür: Die Band hat endlich Bass bekommen.
Bislang kamen die Alben, so auch der Vorgänger „No Future“ fast komplett ohne Bassfundament aus. Dann fragte Moses Schneider im Proberaum ob sie nicht doch Bass brauchen. Und plötzlich singt Safi nicht nur, sondern bedient auch den Tieftöner. Das Ergebnis ist eine neue, körperlichere Tiefe nach einem Prozess den Safi „Rückwärtsexplosion“ nennt. Die Songs waren da, wurden durch die neue Aufstellung aber erst richtig dicht.
Und damit ist „Hollow Rooms“ keine sanfte Ballade, sondern besteht aus massiven Gitarrenwänden, die mit schwebender Atmosphäre kollidieren. Der Song ist fragil und hymnisch zugleich. Safis Stimme lässt jegliche „Frontfrau-Klischees“ links liegen, und zieht eine zusätzliche Ebene ein, die mal zerbrechlich, mal direkt konfrontativ ist:
Wer MUSA DAGH live erleben möchte, hat ab September 2026 quer durch die Republik gute Chancen:
10.09. Köln – MTC
11.09. München – Backstage
12.09. Frankfurt – Das Bett
24.09. Düsseldorf – Ratinger Hof
25.09. Hamburg – Hafenklang
26.09. Berlin – Badehaus
22.10. Karlsruhe – Die Stadtmitte
23.10. Oberentfelden (CH) – Böröm Pöm Pöm
24.10. Ulm – Roxy
29.10. Göttingen – Musa
30.10. Hannover – Lux
31.10. Kiel – Schaubude
Hier bekommt ihr Tickets für die Shows.
Das neue Album „Endurance“ erscheint am 28. August 2026. Es ist keine Neuauflage, sondern eine Erweiterung. Die Band bleibt das, was sie immer war: ein offener Prozess. Ihr Bandname verweist darüber hinaus auf den historischen Kontext des armenischen Genozids. Ein Thema, das bis heute im Selbstverständnis der Gruppe nachklingt.
Pressebild: Steph van Beauvoir
