Argorok - Omen
Review
ARGOROK aus Dresden ist eine 2020 gegründete Band, die ihren Stil als Epic Death Metal beschreibt und Fans von AMON AMARTH, EQUILIBRIUM und SEPTICFLESH ansprechen möchte. Nach den beiden Alben „Usurpator“ und „Obscurum“ legt das Trio mit „Omen“ seine erste EP vor. Darauf befinden sich vier neue Songs mit etwas mehr als einer Viertelstunde Spielzeit.
ARGOROK haben eine dunkle Vorahnung
Musikalisch liefert „Omen“ Melodic Death Metal, den die Gruppe mit Orchester-Snippets und dem einen oder anderen spannenden Instrument garniert. Auf „Enklave“ gibt sich zudem HARPYIE-Sänger Aello die Ehre, wodurch der Song eine stärkere Folk-Schlagseite erhält.
Der Gesang von Frontmann „Boa“ bewegt sich irgendwo zwischen Robse Dahn und Johan Hegg und klingt entsprechend kehlig und röhrend. Die Instrumentalfraktion macht einen soliden Job und sorgt für galoppierende Riffs sowie stampfende Drums. Die deutschen Texte wirken nie unfreiwillig komisch und passen zur Musik. Wer EQUILIBRIUM zur „Erdentempel“-Zeit mochte und mit einer etwas reduzierten Portion Epik leben kann, wird hier gut bedient.
Damit sammelt ARGOROK auf dieser EP einige Pluspunkte, auch wenn unter den vier Stücken noch kein echter Ohrwurm zu finden ist. Dreht die Band künftig an den richtigen Stellschrauben, könnte sich das auf einem potenziellen dritten Album ändern.
„Omen“ ist kein böses Omen
Zwar ist die neue ARGOROK-EP kein kompletter Kracher geworden, doch Fans von starken Growls, gelungenen Features und ein paar Aha-Momenten sollten sich „Omen“ anhören.
Argorok - Omen
| Band | |
|---|---|
| Wertung | |
| User-Wertung | |
| Stile | Melodic Death Metal |
| Anzahl Songs | 4 |
| Spieldauer | 16:52 |
| Release | 12.06.2026 |
| Label | Eigenproduktion |
| Trackliste | 1. Ambrosia 2. Enklave 3. Stadt Der Tränen 4. Götterdämmerung |
