Burn Down Eden - Sermonize

Review

Es ist noch nicht mal ein Jahr her, dass BURN DOWN EDEN ihr selbst betiteltes Studioalbum auf die Menschheit losgelassen haben. Und nun kommen die Jungs schon mit der nächsten Veröffentlichung um die Ecke. Dieses Mal in Form der EP „Sermonize“, die ganze vier beziehungsweise auf physischen Tonträgern fünf Tracks enthält enthält.

Neues Label – Neue Mucke

Mit „Sermonize“ wollen euch die Berliner nicht nur zum melodischen Technical Death Metal konvertieren. Sie feiern damit auch den Einstand beim in Hollywood angesiedelten Label Seek & Strike, mit dem sie möglicherweise auch international Fuß fassen werden.

Stilistisch setzen BURN DOWN EDEN ihren auf dem Vorgänger eingeschlagenen Weg fort und präsentieren technisch einwandfreien Death Metal im Highspeed-Format. Die melodischen Elemente weben sie dabei weiterhin in gewohnter Manier gekonnt ein. Die Songs wirken allerdings ein wenig härter und garstiger. Das ist vor allem Sänger Pether zu verdanken, der in Stücken wie „Inquisitorial Belief Assertion“ oder „Sermonize“ eine extra Prise Rotz herausholt.

BURN DOWN EDEN wenden sich mit kleinen Schritten in Richtung Zukunft

BURN DOWN EDEN haben anscheinend trotz allem technischen Stillstand auch auf Kritiken gehört. Denn statt die Songs vier Minuten lang im gleichen Tempo runterzurattern, treten sie auch mal gekonnt auf die Bremse und werfen kleine Rhythmuswechsel oder Solo-Einlagen ein. Abermals zeigt Lead-Gitarrist William, was er auf dem Kerbholz hat. Das sorgt für angenehme Abwechslung und man kann nur hoffen, dass sie dies auch auf zukünftigen Werken weiter ausbauen.

Rundherum ist „Sermonize“ eine EP gelungen, die nicht nur erweitertes Bonusmaterial für „Burn Down Eden“ geworden ist, sondern hoffentlich als Brücke für das noch in den Sternen stehende vierte Studioalbum gewertet werden kann. Fans von technischem Death Metal, der nicht nur Show-Off ist, sondern auch mal Zähne zeigt, haben hier einen kleinen Appetithappen vorliegen.

17.02.2022
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