Dogtak - Shattered Reflection

Review

Der Titel der Debüt-EP von DOGTAK erinnert an das noch aktuelle Album der EVIL INVADERS und auch der Cover-Stil weist Parallelen auf. Zudem spielt die 2025 gegründete Band groovigen Thrash Metal und ist damit zumindest teilweise genreverwandt. Sind wir da einer großen Verschwörung auf der Spur? Eher nicht, aber die EP „Shattered Reflection“ haben wir uns trotzdem – oder gerade deswegen – gerne angehört.

DOGTAK wandeln auf den Spuren amerikanischer Vorbilder

Die Band existiert erst seit einem Jahr, hat aber schon eine bewegte Geschichte hinter sich. Gegründet als DOGTAG und mit einer Instrumental-EP namens „World On Fire“ ausgestattet, stießen kurz darauf weitere Musiker dazu und der Bandname tauschte das „G“ gegen ein „K“. Somit ist die vorliegende EP die Debüt-Veröffentlichung unter dem aktualisierten Namen und mit der aktuellen Besetzung.

Anstelle klassischer Knüppelei bekommen wir auf „Shattered Reflection“ sechs Groove-Metal-Brocken zu hören, die sich am Stil von LAMB OF GOD orientieren. Der Gesang besteht aus Shouts, die an Randy Blythe erinnern. Die Nummern holzen größtenteils im Mid-Tempo vor sich hin und setzen eher auf Intensität als auf Schnelligkeit.

Hinter der Band stecken erfahrene Musiker, was man den Songs anmerkt. Die Riffs sitzen und die stellenweise eingesetzten Twin-Leads gehen gut ins Ohr. Auch die Produktion drückt aus den Boxen wie bei einer großzügig budgetierten Labelarbeit. Neben massig Groove wird es gegen Ende mit „See Us Again“ sogar etwas melancholisch und driftet in den Melodic Death Metal ab.

„Shattered Reflection“ ist ein guter Einstieg

DOGTAK liefern auf ihrer EP eine gute Mischung aus Härte und Melodie ab, sodass Fans US-geprägten Groove Metals den Namen rot anstreichen sollten.

01.09.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

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