Nevermore - Dead Heart In A Dead World

Review

Was soll ich jetzt nur noch groß über Nevermore´s neuer CD „Dead Heart In A Dead World“ schreiben ? Ich kann mich dabei nur den Meinungen in den meisten einschlägigen Metal-Fachblättern anschließen und dieser CD „fast“ Höchstpunktzahl 9/10 geben. Es ist schon relativ selten, dass ich mit den gängigen Größen der allbekannten Fachmagazinen selbiger Meinung bin was die Platte des Monats anbelangt, aber diesmal gebe ich ihnen mal ausnahmweise recht. 1999, als Nevermore ihr drittes Album herausbrachten glaubte ich nie daran, dass die Herren dieses ebenfalls sich auf den hohen Rängen befindende Album noch irgendwie schlagen würden. Aber sie schafften es mit „Dead Heart In A Dead World“ einen weiteren Meilenstein ihrer Bandgeschichte nachzulegen. Und das, nachdem einer der beiden Gitarristen, Tim Calvert sich ins Privatleben zurückzog. Straighte thrashmelodische Gitarrenarbeit ist auch im Jahre 2000 wieder ein Zeichen von Nevermore, genauso wie die gefühlvollen Gesangslinien nebst extremen wütenden Ausbrüchen des Sängers. Aufgenommen bei Andy Sneap, der auch für Machine Head, Testament, Napalm Death und diversen anderen Szenegrößen an den Reglern saß, gibt es der Produktion einen etwas wuchtigeren Sound als die vorhergehenden Veröffentlichungen Nevermore´s. Das Songmaterial ist im allgemeinen etwas eingängiger geworden, verliert aber in keinster Weise an Energie und die gewohnte Nevermore – Eigenständigkeit. Dass ich dieses Album der ganzen Metal Community empfehlen würde, das brauche ich hier wohl nicht mehr hervorzuheben…….

24.10.2000
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