Stormlord - Mare Nostrum

Review

Die Italoboys von STORMLORD extistieren zwar schon eine ganze Weile, sie konnten mich allerdings mit ihrem meist sehr keyboardlastigen Black Metal nicht wirklich begeistern. Wie eine Art DIMMU BORGIR in der Lightversion kamen sie mir stets vor.

Das hat sich allerdings auf „Mare Nostrum“ glücklicherweise geändert. Das Keyboard kleistert nicht mehr alles zu, sondern untermalt die Songs nur noch. Auch im Gesangsbereich hat sich einiges getan, die Vocals variieren zwischen genretypischem Gekreische, Peter Steele-artigen Düsterpassagen und Death-Metal-Growls.

STORMLORD haben auch mit dem Songwriting ein glückliches Händchen bewiesen. Mit dem Titelsong, dem orientalisch angehauchten „Legacy Of The Snake“, und dem Rausschmeißer „Stormlord“ hat die Band auf jeden Fall schon mal drei über jeden Zweifel erhabene Highlights an Bord.
Hätten es die Italiener geschafft diese Qualität über die komplette Spielzeit zu bringen, müsste ich für „Mare Nostrum“ eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Leider haben sich aber auch ein paar Füller wie das verzichtbare „Dimension: Hate“ eingeschlichen, die das Gesamtbild etwas trüben.

Macht unterm Strich aber immer noch ein respektables Album, das Fans melodischen Black Metals durchaus
gefallen könnte. Und das größte Lob, das ich den Jungs aussprechen kann, ist: man hört ihnen zu keiner Zeit ihre Herkunft an. 😉

20.06.2008
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