Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche

Special

Am „Black Listed Friday“ Nr. 15 wird metal.de poetisch: Freikorps, Dominik Kohr, Kirchenchor? Am härtesten bleibt Grindcore! D’accord?

Die „6+6+6 der Woche“ liefern einmal mehr AAARRGumente.

Die 6 größten Grind-Geschosse und eng Verwandte, falls NAPALM DEATH mal durch ein Loch im Raum-Zeit-Kontinuum in den West Midlands fallen und NASUM übersehen werden sollten

1. „World Downfall“ (TERRORIZER, 1989)

2. „Drop Dead“ (SIEGE, 1984)

3. „Horrified“ (REPULSION, 1989)

4. „Reek Of Putrefaction“ (CARCASS, 1988)

5. „Bride Of Insect“ (NUCLEAR DEATH, 1990)

6. „The Inalienable Dreamless“ (DISCORDANCE AXIS, 2000)

6 Grindcore-Alben des 21. Jahrhunderts in Schwarz-Weiß, die eine richtig heftige Schelle darstellen, sicher unter 100 Sekunden durchschnittlich pro Song bleiben und daher überdurchschnittlich kulturell wertvoll sind

1. WORMROT – „Dirge“ (2011), Ø 44,2 sec.

2. DEAD IN THE DIRT – „The Blind Hole“ (2013), Ø 65,1 sec.

3. DEATH TOLL 80K – „Harsh Realities“ (2011), Ø 66,2 sec.

4. INSECT WARFARE – „World Extermination“ (2007), Ø 67,5 sec.

5. CLOSET WITCH – „Chiaroscuro“ (2023), Ø 84,1 sec.

6. MAGRUDERGRIND – „II“ (2016), Ø 94,6 sec.

6 Tätigkeiten, die beim Genuss des Frühwerks von NAPALM DEATH (so bis „Utopia Banished“ ungefähr) denkbar, wenn nicht gar folgerichtig sind

1. Möglichst viel an Sachwerten mit den bloßen Händen und anderen gerade verfügbaren Körperteilen zerstören, denn: Es hilft ja alles nichts/Aaarrgh.

2. Direkt im Anschluss, wahrscheinlicher noch parallel, möglichst viel an ethisch-moralischen Werten in Herz und Hirn wie eine Horde gutmütiger Raubtiere gedeihen lassen.

3. Das eigene Leben auf mögliche Schritte zur Freilassung derselben Raubtiere abklopfen; Opfer: die Scheiße in der ganzen oder wenigstens der eigenen kleinen Welt.

4. Sich selbst mit heißem Herzen zur furchtlosen Herausbildung des eigenen „Musik“-Geschmacks gratulieren, der selbstverständlich einschließt, zwischen Grindcore, Powerviolence, Crust-Punk, D-Beat und richtig schnellem Death Metal lässig unterscheiden zu können. Während alles geliebt wird.

5. Heimlich in Gedanken durchspielen, ob dann nicht konsequenterweise im Sinne der Kampagne für musikalische Zerstörung auch der Schritt zur Mansardenwohnung zwischen Dauerbaustelle und Auto- sowie schiefer Bahn gegangen werden könnte oder: müsste.

6. Den Greenway-Zitteraal andächtig wie auf einer Gallone Espresso imitieren, immer im Wissen: Es kann nur einen geben. Und Shane Embury.

06.03.2026
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