Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche

Special

KREATOR stehen im Mittelpunkt an diesem „Black Listed Friday“. Und im Mittelpunkt ihres Genres. Die „6+6+6 der Woche“ bündeln daher automatisch zentrale Erkenntnisse der aktuellen deutschen Thrash-Forschung. Die Lektüre sei empfohlen – kenne deine Liebsten! Oder nüchtern formuliert:

Ob Bier, ob Schnaps, Likör vom Ei,

ob hartes Riff, Gefauch, Geschrei,

siehst du die Welt durch unsre Brille,

dann ohne Zweifel gilt: pro Mille!

6 Live-Alben von KREATOR, geordnet nach ihrem „Pleasure To Kill“-Anteil, also ihrer Güte

1. „At The Pulse Of Capitulation – Live in East Berlin 1990“ (2008): 3/25 Songs, 16.43/116.30 Minuten → 14,34 %

2. „Live Kreation“ (2003): 3/24 Songs, 13.23/103.17 Minuten → 12,95 %

3. „Live At Dynamo Open Air 1998“ (2019): 2/11 Songs, 4.26/40.51 Minuten → 10,46 %

4. „London Apocalypticon – Live At The Round House“ (2020): 2/17 Songs, 7.15/72.28 Minuten → 10,00 %

5. „Live In Chile“ (2024): 1/19 Songs, 6.43/80.54 Minuten → 8,30 %

6. „Dying Alive“ (2013): 1/19 Songs, 4.14/83.33 → 5,06 %

6 Bands, die KREATOR mal aus persönlichen Gründen um die Freigabe einer Coverversion bitten sollten … oder vielleicht auch nicht

1. SCORPIONS („Speesy’s Coming“)

2. METALLICA („Tritze Lights“)

3. MANOWAR („Blackfire, Wind And Steel“)

4. SOCIAL DISTORTION („Sami’s Little Monster“)

5. THE LIGHTNING SEEDS („Life Of Reily“)

6. PETER WACKEL („Scheiß drauf! Mille ist nur einmal im Jahr“)

Die 6 heftigsten Typen aus dem KREATOR-Universum

1. Tormentor: Trotz geringer Länge (2:55) einschüchternd („Casting a spell, lord of all hells, ripping all angels, God has fell – Tormentor!“). War auch schon Bandname und ist live seit über 40 Jahren dabei.

2. Betrayer: Von Mille seit Jahrzehnten auf der Bühne beleidigt („Intelligence lost, brain deseased, so you will lose, fall to your knees, guys like you I cannot stand!“) und trotzdem immer am Start. Aufrecht.

3. Bonebreaker: Auch nicht eben ein Hüne (2:58), aber er verbindet MOTÖRHEAD mit Thrash, Black-Metal-Gefauche, bevor es erfunden war, und unfassbarem Hass (Berufsschule, Bierpreise, Menschen). „Bonebreaker, he takes your life, Bonebreaker, he eats out your heart, Bonebreaker, he is your death!“

4. Barbarian: Vereint laut dem Chef MANOWAR-Spirit, Conan-Vibes und eine Reflexion über das Älterwerden. Ein Typ für die ganz großen Aufgaben also. Daher: „Wield your blade of bloodstained worth!“

5. Violent Mind: Offener Schädel, Mund zugenäht, Augen auch. Die ganze Zeit. Also, wenn sich hier einer wirklich für die sündige Menschheit opfert, dann der. Von wegen „Maskottchen“. Goleo VI ist ein Maskottchen oder Janick Gers, aber nicht Violent Mind him-fuckin‘-self.

6. Ventor: Maschine.

Anmerkung: Die folgende Liste konnte nicht veröffentlicht werden, da große Teile der Redaktion in diesem Fall extreme Aggressionen nicht nur entwickelt, sondern am geschmackssicheren anderen Teil vermutlich auch ausgelebt hätten.

Die 6 besten Alben der „Big German Four“

1. „Coma Of Souls“

2. „Pleasure To Kill“

3. „Endless Pain“

4. „Terrible Certainty“

5. „Renewal“

6. „Tapping The Vein“

23.01.2026
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