Def Leppard
Box-Set Volume One

Special

„Welcome to chapter one of DEF LEPPARD’s remarkably enduring life as a band… in other words, welcome to the 80s!!“

Viel besser kann man die Anfänge dieser britischen Legende kaum beschreiben, denn DEF LEPPARD haben, was Rockmusik im Allgemeinen betrifft, die Achtziger maßgeblich mitbestimmt. Und es waren gerade die ersten vier Alben der Band, die eine gewaltige Entwicklung von einer weiteren Band der NWoBHM hin zur ganz eigenen Hausmarke beschrieb, deren früher Erfolg natürlich mit dem Gassenhauer „Hysteria“ gipfelte.

Was das alles mit sich brachte und wie eine junge, freche und ambitionierte Band aus Sheffield plötzlich einen derartigen Aufstieg (mit-)erlebte, das zu dokumentieren schickt sich der erste Teil einer Reihe von Boxsets an, die nicht nur mit der Diskografie und Linernotes inklusive raren Fotos, sondern dazu noch mit musikalischen Raritäten aufwarten. Im folgenden möchten wir euch die „CD Collection One“ vorstellen, die wie bereits dargelegt die Anfänge der Band einfängt und detailliert beschreibt. Und dass das schicke Cover eine Collage aus den Covern der ersten vier Alben ist, rundet das ganze natürlich auch optisch ab.

„The Def Leppard E.P.“ – Mit drei Songs fängt alles an

Doch selbst die Geschichte dieser Band hat ihre bescheidenen Anfänge. So pleite, dass sich die Bandmitlieder laut Liner Notes sogar mal ein einzelnes Bier brüderlich teilen müssen, nehmen sie im Fairview Studio in Hull mit einem kleinen Budget, das sich die Band von Joe Elliotts Vater vorstrecken lässt, diese eine erste EP auf mit drei Tracks – drei Tracks, die alles ins Rollen bringen sollten. Die Band bringt die Platte in Eigenregie über das eigene Independent Label Bludgeon Riffola [über das dieses Boxset auch erscheint] heraus, benannt nach einer Phrase aus einem Live-Bericht über einen der Auftritte der Band. Bei den Aufnahmen ist am Schlagzeug noch Frank Noon zu hören, der aber bereits zur Veröffentlichung durch den fünfzehnjährigen Rick Allen ersetzt wird.

Und dank entsprechender PR-Bemühungen seitens Elliotts verkauft sich die anfangs auf 1000 Pressungen limitierte EP schließlich zur Gänze aus, sodass direkt Nachpressungen in Auftrag gegeben werden müssen. Nun also hat die Band eine Plattform – was nun fehlt, ist ein ausgewachsenes Debüt…

Lineup:

Joe Elliott – Lead Vocals
Steve Clark – Gitarre
Pete Willis – Gitarre
Rick Savage – Bass
Frank Noon – Schlagzeug

Trackliste:

1. Ride Into The Sun
2. Getcha Rocks Off
3. The Overture

„On Through The Night“ – Der erste große Schlag

Eine junge Band aus Sheffield schickt sich an, die Clubs im England der frühen Achtziger zu bespielen. Mit nur einer EP im Gepäck stecken die jungen Draufgänger mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und jugendlichem Leichtsinn ihre Ziele hoch – das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in ihr Bandgefüge immens. Kein Wunder: Die EP, die mit einem Budget von nur 148,50 GBP aufgenommen worden ist, verkauft sich wie geschnitten Brot und katapultiert DEF LEPPARD förmlich auf die Bildfläche.

Von vorn herein weiß die Band, dass sie keineswegs aus freien Stücken Teil der NWoBHM ist, von ihr aber profitiert:

„We didn’t jump on board the NWOBHM – we got sucked in! But the buzz around it certainly helped us.“

Und nachdem die Band ein Konzert von LED ZEPPELIN besucht hat, kommt es am Folgetag schließlich zur Unterschrift bei Mercury/Vertigo – Schlagzeuger Rick Allen ist zu dem Zeitpunkt 15 und muss dafür noch seine Eltern vorschicken. Die Aufnahmen finden später in Berkshire im geschichtsträchtigen Anwesen Tittenhurst Park statt, das Ringo Starr zuvor John Lennon abgekauft hat. Die Leitung übernimmt Tom Allom, der unter anderem schon mit BLACK SABBATH und JUDAS PRIEST zusammengearbeitet hat – was man der Platte auch anhört.

Dass DEF LEPPARD in ihren frühen Tagen mit der NWoBHM in Verbindung gebracht worden sind, hängt wohl auch mit dem Debüt zusammen, das zwar schon erste Anzeichen ihres späteren Erfolgssounds wie die großen Gesangsharmonien („Hello America“ etwa) zeigt, aber dennoch recht nah am britischen Stahl gebaut ist. Man denke an dieser Stelle nur an die grandiosen Gitarrenharmonien in „Sorrow Is A Woman“, die schon einen Hauch der frühen PRIEST mitwehen lassen.

Auf „On Through The Night“ fangen die jungen Hüpfer ihre rohe Energie ein – kein Wunder: Mit den Songs sind die Jungs schon das gesamte, vorausgegangene Jahr unterwegs gewesen. Entsprechend handelt es sich hier um ein live aufgenommenes Album, das die Band in drei Wochen unter Leitung von Allom auf die Beine stellt, welcher der Band eine zeitgemäße Härte auf den Leib schneidert. Doch das Maximum sollte ein anderer Knöpfchendreher aus der Band heraus holen…

Lineup:

Joe Elliott – Gesang
Steve Clark – Gitarre
Peter Willis – Gitarre
Rick Savage – Bass
Rick Allen – Schlagzeug

Trackliste:

1. Rock Brigade
2. Hello America
3. Sorrow Is A Woman
4. It could Be You
5. Satellite
6. When The Walls Come Tumblin‘ Down
7. Wasted
8. Rocks Off
9. It Don’t Matter
10. Answer to The Master
11. Overture

 

„High ‚N‘ Dry“ – Eine Band beginnt zu reifen

Hat der legendäre Produzent Robert John „Mutt“ Lange (u. a. AC/DC) für das Vorgängerwerk noch keine Zeit gehabt, so tut er sich nun endlich mit der Band zusammen, um mit ihr zusammen das erste große DEF LEPPARD-Album auszuarbeiten. Und der Mann versteht seine Arbeit, denn sein Input bringt die Band, wie wir sie heute kennen, allmählich in Form und würde das auch auf den folgenden drei Alben fortführen, auch wenn vor allem Rick Allen so seine Probleme mit ihm haben sollte. Er ist ein strikter Lehrer, der kein Blatt vor dem Mund nimmt und alles aus der Band herausholt – auch wenn’s mal etwas mehr wehtut.

Schön ist das Album in den Liner Notes beschrieben im Bezug auf Langes Portfolio:

„We were AC/DC fans […] We were working with AC/DC’s producer. The difference is we did harmonies and they didn’t“.

Das bringt den Charakter von „High ‚N‘ Dry“ im Grunde perfekt auf den Punkt. Das Album markiert den Schritt der Band von der jungen, draufgängerischen Rock-Gruppe, wie sie sich noch auf dem Debüt präsentierte, langsam aber bestimmt hin zum stadiontauglichen Phänomen. Das Riff ist immer noch ein fester Bestandteil der Band, und so reißen hier die Referenzen eben zu AC/DC, aber auch den Vertretern aus England weiterhin nicht (ganz) ab. Doch öffnet Lange der Band die Tür zu mehr Harmonien und Melodien. Das sagt ihren Landsmännern und -frauen nicht so sehr zu, was sich in, gemessen am Debüt, geringeren Verkaufszahlen äußert. Von einer darauf folgenden Tour zum Album durch England heißt es weiter in den Liner Notes:

„And touring the UK was a complete waste of time“.

Dennoch kommt das erste Anzeichen eines Durchbruchs mit der Single „Bringin‘ On The Heartbreak“, die bei dem zu diesem Zeitpunkt frisch aus der Taufe gehobenen, US-amerikanischen Musiksender MTV reichlich Airplay erfährt. An dieser Stelle haben die Briten Blut geleckt. Nicht, dass „High ‚N‘ Dry“ als solches nur eine Randnotiz wäre: Für Rick Allen ist es tatsächlich der Stein, der alles letzten Endes so richtig ins Rollen bringen sollte:

„To this day I can’t get enough of this rock solid record. Without High ‚N‘ Dry, Def Leppard wouldn’t be the fantastic sounding band we are today. Little did we all know that things were about to get Hot! Really Hot!!!“

Und schon bald sollten tatsächlich die Funken so richtig fliegen…

Lineup:

Joe Elliott – Gesang
Steve Clark – Gitarre
Peter Willis – Gitarre
Rick Savage – Bass
Rick Allen – Schlagzeug

Trackliste:

1. Let It Go
2. Another Hit And Run
3. High ‚N‘ Dry
4. Bringin‘ On The Heartbreak
5. Switch 625
6. You Got Me Runnin‘
7. Lady Strange
8. On Through The Night
9. Mirror Mirror (Look Into My Eyes)
10. No No No

„Pyromania“ – Der Meilenstein

Die Öffnung hin zu einem Sound mit deutlich amerikanischerem Appeal ist mit „High ‚N‘ Dry“ geebnet – nun geht die Band einen Schritt weiter, was jedoch nicht reibungsfrei von der Bühne geht: Die Band sieht sich während der Arbeiten gezwungen, Peter Willis rauszuwerfen. Ersetzt wird er durch Phil Collen. Und Lange spielt wieder einmal eine tragende Rolle, denn er verhilft der Band zu ihrem Traumsound, den sie sich in der Liga von QUEEN und den BEATLES vorstellt.

Aufgenommen wird in den Park Gate Studios in Sussex. Diese Vision umzusetzen mit einem Sound, der zu DEF LEPPARD passt, scheint selbst für Lange irgendwo Neuland gewesen zu sein, denn laut Liner Notes soll er gesagt haben:

„Even I don’t know where we’re going with this.“

Heute wissen wir natürlich mehr: Die Band kam bei „Pyromania“ an, einem Album, das die Band scherzhaft als „asron-oriented rock“ beschreibt. Doch das eigentliche Geheimnis hinter „Pyromania“ ist, dass hier erstmals der Gesang Dreh- und Angelpunkt des Songschreibens gewesen ist – gut, dass Joe Elliott hier gerade in der Form seines Lebens ist. Und so werden die Gesangsharmonien vor allem mit einem großen Vorbild im Hinterkopf ausgearbeitet: QUEEN. Noch dazu kommt der Synthesizer-Guru Thomas Dolby, der die Keyboards zum Sound beisteuert und den ansonstem im Hard Rock geerdeten Sound plötzlich in ganz andere Sphären empor hebt.

Plötzlich sind DEF LEPPARD nicht mehr die Band, die noch AC/DC nacheifert, sondern stehen anfang der Achtziger vollkommen eigenständig dar und feuern große Hits wie „Rock! Rock! (Till You Drop)“, „Rock Of Ages“ und „Billy’s Got A Gun“ ab. Tatsächlich treten die Riffs als solche eher in den Hintergrund und liefern in Kombination mit den mal dick aufgetragenen, mal subtil verzierenden Synthesizern die großflächige Grundlage für Elliott und die aufwendigen Vocal-Arrangements. Und auch wenn er nicht mehr offiziell im Lineup geführt wird, so schätzt Elliott noch heute Willis‘ Rhythmusgitarre, die auf „Pyromania“ etwas ganz besonderes gewesen sei:

„Pete’s rhythm playing on that record is outstanding“.

Die gesamte harte Arbeit und das mittlerweile auf eine Millionen Pfund angeschwollene Budget tragen zu einem Album bei, in dem die Band das große Potential erkennt. Während die Verkäufe in ihrer Heimat weiterhin hinter ihren Erwartungen zurück bleiben, explodiert „Pyromania“ in den Staaten förmlich hin zum Punkt, dass selbst George Michael Joe Elliott gegenüber gesagt haben soll, er habe die Single „Photograph“ gekauft und sie sei großartig. Das Album klettert in seiner Hochphase bis auf Platz 2 der Billboard Charts und muss sich in Sachen Verkäufen lediglich Michael Jacksons „Thriller“ geschlagen geben. Nach ihrer ausgedehnten Tour zu „Pyromania“ sollte die Band das aber noch einmal toppen…

Lineup:

Joe Elliott – Gesang
Steve Clark – Gitarre
Phil Collen – Gitarre
Rick Savage – Bass
Rick Allen – Schlagzeug

Trackliste:

1. Rock! Rock! (Till You Drop)
2. Photograph
3. Stagefright
4. Too Late For Love
5. Die Hard The Hunter
6. Foolin‘
7. Rock Of Ages
8. Comin‘ Under Fire
9. Action! Not Words
10. Billy’s Got A Gun

„Hysteria“ – Das Überbalbum

Mit ihrem nun etablierten und bewährten Sound im Gepäck, der zum ersten Mal in der Bandgeschichte international so richtig Wellen geschlagen hat, ist es natürlich kein Wunder, dass die Band darauf aufbauen würde. Und wie sie darauf aufbauen würde. Mit ihrem meistverkauften Album „Hysteria„, ihrem Magnum Opus und einer der aufwendigsten Produktionen der Achtziger. Der Plan ist, den Vorgänger allein dadurch zu überbieten, dass man ganze sieben Singles auskoppeln wollte, um damit die sechs Singles aus „Thriller“ in den Schatten zu stellen. Und das würde die Band auch erfolgreich umsetzen.

Der Weg dorthin ist jedoch steinig, und das Ergebnis sollte fast vier Jahre auf sich warten lassen, die von Turbulenzen und Rückschlägen geprägt sein würden. Das erste Problem, mit dem sich die Band konfrontiert sieht, ist Langes vorübergehender Absprung als Produzent. Einen Ersatz findet die Band kurzzeitig mit Jim Steinmann, der jedoch ebenfalls abspringt.

Und dann ereignet sich der wohl dramatischste Einschnitt in die Produktion: Rick Allen hat in Sheffield einen Autounfall, aufgrund dessen er seinen linken Arm verliert. Durch ein spezielles, elektronisches Drumkit ist es ihm jedoch möglich, die Produktion mit der Unterstützung seiner Bandmitglieder und von Lange, der kurz zuvor wieder eingestiegen ist, fortzuführen.

Von ihren im britischen Hard Rock verwurzelten Sound ist nicht mehr viel übrig. Die Band hat sich endgültig zu einer der großen, ach was: größten Stadion-Rock-Bands der Achtziger entwickelt und meißeln diesen Status mit ihrem Hit-Album „Hysteria“ endgültig in Stein – und das bei allen Widrigkeiten. Statt knackig-rockiger Riffs mit Hang zur (wenn auch vorsichtigen) Härte dominieren nun endgültig große, farbenfrohe Melodien und einprägsame Sahne-Hooks das Gesamtbild. Plötzlich reitet die Band effizient auf einer geschmeidigen Welle aus Mitsing-Rockern und einfühlsamen Balladen, deren überlebensgroßer, klarer Sound alleine wie ein Synonym für die musikalischen Achtziger steht.

Und überraschenderweise sollte das Album DEF LEPPARD auch endlich im eigenen Land Anerkennung verschaffen, als das Album in den UK-Charts auf Platz 1 einsteigt, während die erste Single „Animal“ dort immerhin auf Platz 6 landet. Doch natürlich sollte die Band ihren Siegeszug vor allem in den Staaten fortsetzen, spätestens mit der Single „Pour Some Sugar On Me“, durch welche sich das Album praktisch über Nacht verkaufen sollte. Für Rick Savage ist der Grund dafür klar:

„It was no fluke. It’s one of the best records that’s ever been made.“

Lineup:

Joe Elliott – Gesang
Steve Clark – Gitarre
Phil Collen – Gitarre
Rick Savage – Bass
Rick Allen – Schlagzeug

Trackliste:

1. Women
2. Rocket
3. Animal
4. Love Bites
5. Pour Some Sugar On Me
6. Armageddon It
7. Gods Of War
8. Don’t Shoot Shotgun
9. Run Riot
10. Hysteria
11. Excitable
12. Love And Affection

Fulminantes Finale des „Chapter One“

Nach dieser aufwendig gemasterten DEF LEPPARD-Geschichtsstunde, die mit ausführlichen Kommentaren und ebenso unterhaltsamen Fotos im Beiheft daherkommen, lässt die Band sich weiterhin nicht lumpen. Oben drauf gibt es einen Live-Mitschnitt von 1983 zu hören, den die Band bei einem Auftritt in Los Angeles im September diesen Jahres mitschneiden ließ und bei dessen letztem Track Brian May (QUEEN) an der Gitarre zu hören ist. Der Auftritt deckt natürlich die ersten drei Alben ab.

Und noch zwei Raritäten hat die Box zu bieten: Neben der bereits erwähnten EP, die sich am Ende des Heftes versteckt, ist hier noch eine tatsächliche Sammlung an Raritäten drauf gepackt worden. Die Platte „Rarities Volume One“ kommt mit einigen exklusiven B-Seiten der „Hysteria“-Singles, einen Joke-Song von Clarks Gitarren-Techniker und zwei Tracks der allerersten Single der Band daher. Hierfür ist selbst das Cover extra in Auftrag gegeben worden.

Kurzum: Mit diesem Boxset setzen sich DEF LEPPARD ein Denkmal. Vor allem sind es eben diese ersten vier Alben, an denen man den Übergang vom Rock der Siebziger zum Rock der Achtziger praktisch hautnah mitverfolgen kann. Eine lohnende Investition vor allem natürlich für all jene, die hier Nachholbedarf haben. Doch selbst Kenner können dem überarbeiteten Sound und den Raritäten sicher noch etwas abgewinnen. Eine starke Sache das, die in cheesy Leoparden-Optik sicher noch geiler gewesen wäre. Aber passt schon so…

Trackliste:

Live – L.A. Forum 1983
1. Rock! Rock! (Till You Drop)
2. Rock Brigade
3. High ‚N‘ Dry (Saturday Night)
4. Another Hit And Run
5. Billy’s Got A Gun
6. Mirror Mirror (Look Into My Eyes)
7. Foolin‘
8. Photograph
9. Rock Of Ages
10. Bringin‘ On The Heartbreak
11. Switch 625
12. Let It Go
13. Wasted
14. Stagefright
15. Travelin‘ Band (feat. Brian May)

Rarities Volume One
1. Wasted (Single Version)
2. Hello America (Single Version)
3. Good Morning Freedom
4. Bringin‘ On The Heartbreak (Remix)
5. Me And My Wine (Remix)
6. Tear It Down
7. I Wanna Be Your Hero
8. Ride Into The Sun (Re-Recording)
9. Ring Of Fire
10. Release Me

14.06.2018

Redakteur für Prog, Death, Grind, Industrial, Rock und albernen Blödsinn.

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