Cellar Kids - Halo Effect

Review

Die CELLAR KIDS aus dem Kölner Raum veröffentlichen mit „Halo Effect“ ihr Debütalbum in Eigenregie, und zwar unter dem Banner des Metalcore.
Glücklicherweise erscheint diese Selbsteinschätzung dann doch nicht als ganz richtig.
Zwar gibt es die bekannten Versatzstücke, die den Metalcore „auszeichnen“ auch in ausreichender Fülle auf „Halo Effect“ zu vernehmen, doch zum Glück lassen die CELLAR KIDS auch noch genügend Spielraum für andere Arten der harten Musik, um nicht völlig im unübersichtliche Wust des Metalcore-Einheitsbrei zu versinken.

So haben die Jungs um Sänger Kim Rese immer dann ihre großen Momente, wenn sie klassische Metalgitarrenläufe im Stile von IRON MAIDEN mit ein wenig Punkrock würzen, wie zum Beispiel in „Your Life“. Das passiert aber leider noch in zu geringen Dosen, zu oft kommen die 08/15-Metalcore-Zutaten wie der Wechsel zwischen cleanem Gesang und Hardcoreshouts durch. Damit gewinnt man heute aber keinen Blumenstrauß mehr…
Insgesamt erscheint mir „Halo Effect“ noch einen Tacken zu brav, zu zahm. Wenn die CELLAR KIDS es beim nächsten Mal auf die Kette kriegen, und mehr Songs vom Kaliber wie „Heaven“, „Against The Tide“oder der Halbballade „Conscious Insanity“ zu schreiben, ist mir allerdings nicht bange um die Jungs.

Die sauber produzierte und schön aufgemachte CD gibt es für 10,-€ + Porto über die Homepage der Band zu beziehen. Netter Einstand, der aber noch genügend Luft nach oben lässt.

02.02.2009

Der metal.de Serviervorschlag

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