Fat Mans War Face - The White Light

Review

„FAT MANS WAR FACE“ ist ein recht komischer Name für eine Band, wenn man ehrlich ist. Vorallem in Anbetracht dessen, wie ernst doch das Intro klingt. Klare gezupfte Gitarren erzeugen eine eher traurige Stimmung bevor sie langsam durch Streicher ergänzt werden. Allerdings ist das Ganze mit über drei Minuten auch ziemlich lang. Nach all der Epik beginnt der erste richtige Song „Your Invested Interests“ natürlich erstmal mit einem Breakdown. Songtechnisch ist das ganze dann eher durchschnittliches Metalcore-Geknüppel welches sich bei alten CALIBAN genauso bedient wie bei den hippen SUICIDE SILENCE. Trotz Blastbeats kommt das ganze oft nicht über Mid-Tempo heraus. Hier und da mal ein ordentlich grooviger Part, dort etwas Melodie, die man auch schon auf dem NEAERA-Debüt gehört hat und das ganze wird dann noch von ziemlich dünnen Gangshouts verfeinert. Die Breakdowns klingen auch schon wie tausend Mal gehört und auch die EMMURE-arigen Gitarren, die unter dem ach so brutalen Bollwerk liegen können nicht überzeugen.
Produktionstechnisch ist das auch mal wieder typisch und genau wie die 251 wöchentlich produzierten Demos für Metalcore-Bands, die die Welt nicht braucht. Und zu eben diesen Bands gehören auch FAT MANS WAR FACE, die einfach Standardware abliefern, auch wenn Brüllwürfel Felix Kögler eine recht ordentliche Stimme hat, die mal nicht wie die von den 251 anderen durchschnittlichen Metalcore-Sängern klingt. Eben diese rettet die Band noch über die fünf Punkte-Hürde.

20.07.2009

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