Saor - Caledonia

Review

kurz notiert:

Andy Marshall alias SAOR schenkt seiner Heimat Schottland mit seiner neuesten Veröffentlichung “Caledonia“ quasi eine musikalische Liebeserklärung. Das Wort Caledonia ist nämlich nichts anderes als der lateinische Begriff für Schottland. SAOR, dessen Bandname aus dem Gälischen stammt und so viel wie “frei“ bedeutet, hat sich dabei frei an seinen drei ersten Alben “Roots“(2013), “Aura“(2014) und “Guardians“(2016) bedient und fünf Titel ausgewählt, die unter Beteiligung dreier Gastmusiker neu aufgenommen wurden. Das Ergebnis kann sich hören lassen!

Allzu viel verändert wurde nicht, die Stücke wurden jedoch hörbar aufgefrischt. Der Fokus liegt stellenweise deutlich auf den Vocals, vor allem auf den klaren, die auf “Caledonia“ aus einer teilweise dumpfen Abmischung klarer in den Vordergrund gerückt und durch einen unaufdringlichen weiblichen Part ergänzt werden. “Carved In Stone“ bekommt ein neues Intro mit Uilleann Pipes spendiert, was dem Song mehr Dynamik verleiht. Insgesamt kommt die Produktion runder daher, schleift vorher blecherne und teilweise schepperige Kanten ab und nimmt den Stücken trotzdem nicht ihre Faszination. Unbedingte Hörempfehlung!

01.11.2026
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