Superikone - Opiate MCD

Review

Superikone ? Opiate ? Da war doch schonmal was !? Richtig erinnert, denn zu Jahresbeginn veröffentlichte das Ein-Mann-Projekt aus Köln mit „Opiate“ seinen ersten Longplayer. Nun folgt in Form einer kleinen aber feinen Maxi-CD ein Nachschlag zum Album, praktischerweise mit dem gleichen Titel. Musikalisch bewegen sich Superikone irgendwo zwischen Elektro, Synthiepop und Futurepop … das alles mit deutschen Lyrics und somit durchaus in musikalischer Nähe zu den Genrekollegen Melotron. Mit „Opiate“ fiel die Wahl auf einen der einprägsamsten Songs des Albums – diesen gibt es nun nochmals aufgefrischt in insgesamt 5 Versionen zu hören. Neben der bereits bekannten Album Version darf man nun noch einem aufpolierten 7“- sowie 12“-Mix lauschen, die beide durch ihre absolute Clubkompatibiltät mit Sicherheit den Weg auf die Tanzfächen von Depeche Mode-Parties & Co. finden dürften. Der Remix von Access Denied steht dem in nichts nach, einzig der „Minimal Edit“ ist wie der Name schon andeutet eher was für Minimal-Liebhaber und in der Rubrik „Geschmackssache“ einzuordnen. So bleibt unter dem Strich eine sympathische Maxi mit einem Track, dessen ansteckende Melodie einem nicht so schnell wieder aus dem Kopf will. Einziger Wermutstropfen ist, dass es keine B-Seite gibt – ein neuer oder unveröffentlichter Track hätte den Kaufanreiz für viele Fans sicherlich noch gesteigert, so „muss“ man sich mit 5x dem gleichen Track begnügen. In den Läden wird man „Opiate“ vergeblich suchen, ein Blick auf die Homepage von Superikone schafft jedoch Abhilfe bei der Frage, wie man denn nun an diese MCD kommen kann.

24.09.2004
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