Armored Saint
atmen durch und besinnen sich auf sich selbst
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ARMORED SAINT melden sich zurück: Am 22. Mai erscheint ihr neuntes Studioalbum „Emotion Factory Reset“ über Metal Blade Records. Mit der ersten Single „Close To The Bone“ liefert die US-Metal-Institution bereits einen Vorgeschmack auf das kommende Werk:
Sänger John Bush kommentiert: „Der erste Song des Albums klingt wie klassische ARMORED SAINT – gleichzeitig aber auch klassisch, wie es im Jahr 2026 veröffentlich wird! Wie haben wir das geschafft? Der Albumtitel ‚Emotion Factory Reset‘ erscheint als erste Zeile der Bridge. Tolle Riffs, starke Rhythmen und aggressive Vocals bringen diesen Zug ins Rollen. Der Titel spielt auf die menschliche Reaktion an, sich zurückzuziehen und Dinge für sich zu behalten, statt konfrontativ zu sein – etwas, womit wir als Menschen alle zu kämpfen haben. Sagt man einfach ‚Ach, egal‘ oder ‚Hey, fuck you!‘? Kommt wohl auf den Moment an.“
Vera ergänzt: „Musikalisch wurde der Song von meiner Liebe und Wertschätzung für den Metal inspiriert, der zur Zeit der NWOBHM entstand, also genau zu der Zeit, als ARMORED SAINT gegründet wurde. Wie immer versuche ich, meine frühen Einflüsse neu zu interpretieren und ihnen einen modernen Twist zu geben.“
Gitarrist Jeff Duncan stimmt zu: „Ich denke, dass ARMORED SAINT nicht immer wieder dasselbe Album machen. ‚Emotion Factory Reset‘ ist ein weiteres musikalisches Kapitel für die Band. Wenn wir fünf zusammen spielen, entsteht eine besondere Chemie, und unsere erste Single ‚Close To The Bone‘ zeigt das perfekt – musikalisch anspruchsvoll, aber dennoch mit dem typischen ARMORED SAINT-Sound.“
Wie bereits bei den letzten vier Alben geschehen, wurde die Platte erneut von Bassist Joey Vera produziert, während sich Jay Ruston (u.a. ANTHRAX, STONE SOUR) für den Mix verantwortlich zeichnet. „Jedes ARMORED SAINT-Album ist für mich wie eine neue Haut für die Band, ein anderes Kapitel. Ich glaube nicht, dass wir uns jemals wiederholt haben“, sagt Vera. „Jedes Album war ziemlich anders als das vorherige, ein Schnappschuss der jeweiligen Zeit. Im Jahr 2026 ist ‚Emotion Factory Reset‘ genau das, was uns aktuell beschäftigt.“
„Wenn wir anfangen, Songs zu schreiben, sage ich immer: Wir können machen, was wir wollen“, merkt Sänger John Bush an. „Wir nutzen all unsere Einflüsse aus den Jahren, die vielfältige Musik, die wir hören und lieben, und lassen das einfließen, um etwas Neues aus uns herauszuholen. Das führt zu etwas mehr Abenteuer.“
Tatsächlich stammen etwa 85 % seiner Gesangsspuren auf den letzten drei ARMORED SAINT-Alben aus den Demo-Sessions und fangen so die rohe Energie ein. Während Vera ein detailverliebter Songwriter ist, sagt auch er: „Ich versuche, nicht zu viel nachzudenken und ganz im Moment zu sein. Ich schaue nicht oft zurück und frage mich: ‚Was habe ich früher gemacht? Was passiert gerade anderswo?‘ Wenn der Prozess einmal ins Rollen kommt, lehne ich mich zurück und lasse es einfach geschehen.“
Der kollaborative Charakter von „Emotion Factory Reset“ führte auch zum Albumtitel – ein Ausdruck von Phil Sandoval. „Für mich bedeutet ‚Emotion Factory Reset‘, sich selbst wieder auf Klarheit zurückzusetzen. Eine Pause einzulegen und durchzuatmen, bevor man reagiert. Man kann äußere Ereignisse nicht kontrollieren, aber den eigenen Geist schon“, erklärt der Gitarrist. „Es ist die Art, wie man Dinge interpretiert, die einem schaden – nicht das Ereignis selbst.“
Sein Bruder, Schlagzeuger Gonzo, fügt hinzu: „Die Welt erlebt gerade einen technologischen Aufschwung beziehungsweise ein Erwachen. Ich sehe unseren Planeten als Fabrik, und im positivsten Sinne müssen wir uns neu ausrichten, neu denken, neu starten, um bessere Versionen unserer selbst zu werden.“
Tracklist: AMORED SAINT – „Emotion Factory Reset“
- Close to the Bone
- Every Man-Any Man
- Not on Your Life
- Hit a Moonshot
- Buckeye
- Compromise
- It’s a Buzzkill
- Throwing Caution to the Wind
- Ladders and Slides
- Bottom Feeder
- Epilogue
